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Printemps Musical 2017: Grooviger Frühling
Kultur 4 4 Min. 25.01.2017 Aus unserem online-Archiv

Printemps Musical 2017: Grooviger Frühling

Akua Naru gastiert am 22. MÄrz im Atelier

Printemps Musical 2017: Grooviger Frühling

Akua Naru gastiert am 22. MÄrz im Atelier
Foto: LCTO
Kultur 4 4 Min. 25.01.2017 Aus unserem online-Archiv

Printemps Musical 2017: Grooviger Frühling

Tom RUEDELL
Tom RUEDELL
Der "Printemps Musical 2017" punktet einmal mehr mit großen Namen. Mit Rebekka Bakken gastiert eine der gefragtesten Stimmen Europas im Atelier, für den nötigen Groove sorgen die Drum-Legenden Steve Gadd und Billy Cobham.

(tom/LW) - Alle Jahre wieder präsentiert das Luxemburg City Tourist Office den "Printemps Musical". Und auch für 2017, zur mittlerweile 35. Auflage, kann das LCTO ein ebenso durchdachtes wie hochwertiges Programm verkünden.

24. Februar, Neumünster: BJ Scott: "Satin Dolls"

BJ Scott (M.) mit ihren "satin Dolls"
BJ Scott (M.) mit ihren "satin Dolls"
Foto: Santina Vaccalluzzo

Den Auftakt macht am 24. Februar BJ Scott in der Abtei Neumünster. Ihr Programm "Satin Dolls" ist für die Jazz-Sängerin aus Belgien eine Homamge an die große Jazzikone Billie Holiday und deren Koleginnen wie Nina Simone oder Dinah Washington. Dabei gibt Scott auch Teilnehmerinnen aus der Castingshow "The Voice Belgique" eine Bühne - immerhin saß sie dort fünf Jahre in der Jury.

8. März, den Atelier: Billy Cobham

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Der 8. März ist der erste von zwei Terminen, die sich Drummer und Schlagzeugfans dick in den Kalender eintragen werden: Mit Billy Cobham kommt einer der weltbesten Schlagzeuger ins Atelier. Dass er schon seit gut sechs Jahrzehnten im Geschäft ist, ist dem Jazzrock-Pionier nicht anzumerken - Cobham ist damals wie heute auf der Suche nach neuen musikalischen Ausdrucksformen. Zur Seite steht ihm beim "Printemps" das Luxembourg Jazz Orchestra.

10. März, Neumünster: Belem & Friends

Auf den Fahnen des "Printemps Musicale" stand immer schon die Weltmusik. Im diesjährigen Programm findet sich dieser Anspruch im Konzert von Belem & Friends am 10. März  in Neumünster wieder. Didier Laloy (Akkordeon) und Kathy Adam (Cello) treffen auf das klassische Bläserquartett "Ensemble Quartz", den Sänger Nicolas Achten sowie das World Music Duo "Constantinople". Das vermischt musikalische Welten und weicht virtuos Grenzen auf.

14. März, den Atelier: Rebekka Bakken

Am 14. März gastiert mit Rebekka Bakken eine der markantesten - und gefragtesten - weiblichen Stimmen Europas im Atelier. Sie singt genreübergreifend, Jazz allein ist ihr nicht genug. Auch Soul und Blues meistert sie, von Folk und Country hält sie sich nicht fern - und irgendwie klingt die Norwegerin doch immer auch unverkennbar nordisch. Seit ihrem Debütalbum "The Art Of How To Fall", das 2003 in Deutschland und Österreich Goldstatus erreichte, begeistert sie Kritiker wie Fans gleichermaßen. 2017 tourt sie mit einem Best-of-Programm und einer Hommage an Tom Waits.

22. März, den Atelier: Akua Naru

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Akua Naru gilt als die "First Lady des Global Hip Hop" und landet nach einer zweijährigen Weltreise in Luxemburg. Mit ihr kehrt der schon verloren geglaubte weibliche "Conscious Rap" zurück: Afro-Beats und Jazzeinflüsse zu Texten mit Anspruch und einer starken Stimme zwischen Lauryn Hill oder Bahamadia. Am 22. März im Atelier.

23. März, Conservatoire: Noa & Gil d'Or

Noa singt in sechs Sprachen - Weltmusik im besten Sinne.
Noa singt in sechs Sprachen - Weltmusik im besten Sinne.
Foto: LCTO

Am 23. März steht ein weiterer Spielort im Kalender: Im Conservatoire de la Ville de Luxembourg gastieren Noa & Gil d'Or aus Israel. Noa singt in sechs Sprachen, darunter hebräisch, hat mit zahlreichen internationalen Orchestern gearbeitet und bei  vielen renommierten Anlässen mitgewirkt. Gil d'or ist ihr Produzent und Gitarrist.

5. April, Neumünster: Snow Owl

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Juan García-Herreros, auch bekannt unter seinem Künstlernamen “Snow Owl”, ist ein international erfolgreicher Musiker und zählt laut “Bass Musician Magazine” zu den zehn besten E-Bassisten der Welt. Seine überragende Virtuosität hat ihn bereits mehrmals mit weltbekannten Grammy- und Oscar-Gewinnern auf die Bühne gebracht. Das, was Mastermind Snow Owl und seine hochkarätig besetzte All-Star-Band auf ”The Blue Road” vom Stapel lassen, geht als die vielleicht vielfältigste Interpretation dessen durch, was unter dem Begriff ”Weltmusik” zusammengefasst ist. Jazz trifft auf Latin, Folk auf südamerikanische Tänze, Walzer auf Soul, Pop auf afrikanische Rhythmen. Und Snow Owl trifft auf die Abtei Neumünster - am 5. April.

19. April, den Atelier: Yuri Buenaventura

Zwanzig Jahre nach seiner bestens bekannten Cover-Version von Jacques Brels Klassiker „Ne me quitte pas“, die ihn an die Spitze der Charts katapultierte, fünf  Salsa-Alben mit Goldstatus und weltweit ausverkaufte Tourneen später, feiert der Kolumbianer Yuri Buenaventura seine Rückkehr mit seinem Album „Paroles“, einer Hommage an seine Wahlheimat Frankreich. Zusammen mit seinem Salsaorchester interpretiert er eine Auswahl der schönsten französischen Chansons (Aznavour, Brassens, Ferré, Brel, Nougaro, Moustaki …). Live zu hören am 19. April im Atelier.

21. April, den Atelier: Steve Gadd Band

Steve Gadd gilt als der einflussreichste Rock- und Jazzdrummer der Gegenwart.
Steve Gadd gilt als der einflussreichste Rock- und Jazzdrummer der Gegenwart.
Foto: LCTO

Der Schlusspunkt am 21. April ist das zweite "Alle Drummer unbedingt vorbeikommen"-Konzert - aber auch für Nicht-Trommler von Belang: Steve Gadd gibt sich mit seiner Band im Atelier die Ehre. Ihn vorzustellen beinhaltet das Problem: Wo anfangen? Gadd ist überall in der Popmusik seit den Sechzigern. Auf sein Konto gehen einige Hundert der rhythmischsten und erfrischendsten Momente der neueren Musikgeschichte, querbeet durch die verschiedenen Stilrichtungen. 

Zu seinen Beiträgen gehören die bekannten Grooves für Popalben wie . „50 Ways to Leave Your Lover“ von Paul Simon, „Chuck E.’s In Love“ von Rickie Lee Jones, „The Hustle“ von Van McCoy, „Guilty“ von Barbra Streisand & Barry Gibb, und „Just the Two of Us“ von Grover Washington Jr. und Bill Withers.  Darüber hinaus nahm Gadd mehrere richtungsweisende Meisterstücke des Jazzrocks auf. Berücksichtigt man zudem sein Charisma und seine Energie bei seinen Auftritten mit u. a. Eric Clapton und James Taylor, dann kann mit Fug und Recht behauptet werden: Kein anderer Drummer hat den Jazz und die populäre Musik derart stark beeinflusst wie Steve Gadd.

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