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Preise für Luxemburger Filme
Kultur 1 30.07.2020

Preise für Luxemburger Filme

Tedy ist eines der Opfer des verheerenden Brandes im Bukarester Nachtklub Colectiv. Die Zeichen davon trägt sie unauslöschlich auf ihrem Körper – und sie ist dennoch eine der Glücklichen, denn sie entkam dem Tod gleich zweimal: vor Ort und später im Krankenhaus.

Preise für Luxemburger Filme

Tedy ist eines der Opfer des verheerenden Brandes im Bukarester Nachtklub Colectiv. Die Zeichen davon trägt sie unauslöschlich auf ihrem Körper – und sie ist dennoch eine der Glücklichen, denn sie entkam dem Tod gleich zweimal: vor Ort und später im Krankenhaus.
Foto: Samsa Film
Kultur 1 30.07.2020

Preise für Luxemburger Filme

Marc THILL
Marc THILL
Luxemburger Filmproduktionen haben bei Festivals Preise eingefahren. In Island, Südkorea, Irland und Deutschland. Ein Überblick.

Der von Samsa Film koproduzierte Dokumentarfilm „Collective“ von Alexander Nanau hat in Island den Hauptpreis beim Iceland Documentary Film Festival festgewonnen. Der Streifen erzählt, wie 2015 nach einem Brand im Bukarester Nachtclub Colectiv zunächst 27 Menschen ums Leben kommen und danach 37 weitere in rumänischen Krankenhäusern an Infektionen sterben, obwohl sie längst außer Lebensgefahr waren. Man hatte verdünntes Desinfektionsmittel benutzt. 


Alexander Nanau konkurriert im Dokumentarfilm-Wettbewerb des LuxFilmFest mit „Collective“, den er 2019 auch bei der 76. Mostrain Venedig – außerhalb des Wettbewerbs – präsentierte.
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Der Dokumentarfilm „Fritzi – A Miraculous Revolutionary Tale“ koproduziert von Doghouse Films hat derweil den Spezialpreis beim Busan International Kids and Youth Film Festival in Südkorea gewonnen.

Der Dokumentarfilm „River Tales“ von Julie Schroell, produziert von Calach Films, wurde mit dem Peripheral Visions Award beim Galway Film Fleadh in Irland ausgezeichnet, derweil „Superhero“ von Emile V. Schlesser den Street Shocking Short Award beim Filmfest München gewinnen konnte. 


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Weitere Luxemburger Koproduktionen konkurrieren bei den kommenden Filmfestivals: „Jumbo“ (Les Films Fauves) beim New Directors New Film Festival im portugiesischen Espinho; „L'ennemi“ (Bac Cinema) beim Festival du Film Francophone d'Angoulême; „Portraitiste“ (Cynefilms) beim Salento International Film Festival in Italien.


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