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Neues Musikfestival fasst Fuß in Mersch
Kultur 3 Min. 07.07.2022
„Mir si Miersch“

Neues Musikfestival fasst Fuß in Mersch

Benjamin Renz, Benjamin Heidrich, Georges Goerens und Michi Mentgen treten am Samstag als Seed to Tree bei „Mir si Miersch“ auf.
„Mir si Miersch“

Neues Musikfestival fasst Fuß in Mersch

Benjamin Renz, Benjamin Heidrich, Georges Goerens und Michi Mentgen treten am Samstag als Seed to Tree bei „Mir si Miersch“ auf.
Foto: Sam Flammang
Kultur 3 Min. 07.07.2022
„Mir si Miersch“

Neues Musikfestival fasst Fuß in Mersch

Nora SCHLOESSER
Nora SCHLOESSER
Die erste Auflage von „Mir si Miersch“ stellt lokale Musikerinnen und Musiker in den Fokus.

Der intensive Festivalsommer 2022 geht in die nächste Runde: Am kommenden Wochenende findet vom 9. bis zum 10. Juli auf dem Parkplatz des Merscher Bahnhofs erstmals das neu ins Leben gerufene Musik- und Kunstfestival „Mir si Miersch“ statt.

Bei der zweitägigen Veranstaltung, deren Hauptträger die Merscher Gemeinde ist, treten samstags und sonntags eine ganze Reihe von nationalen sowie lokalen Musikerinnen und Musiker auf.

„Die Idee des Festivals besteht darin, lokale Künstlerinnen und Künstler in den Fokus zu stellen und ihnen eine Bühne zu geben“, so Marvin Caldarella Weis – einer der Veranstalter und Veranstalterinnen von „Mir si Miersch“. Demnach wohnt oder arbeitet immer mindestens eines der auftretenden Bandmitglieder in der Merscher Gemeinde oder ist Teil eines lokalen Vereins.

„Die Idee für das Festival ist eigentlich schon 2019 entstanden“, erklärt Caldarella Weis, „doch die Pandemie hat uns bei der baldigen Umsetzung einen Strich durch die Rechnung gezogen, sodass wir den Auftakt des Festivals sicherheitshalber auf das Jahr 2022 verlegten.“

Breites Genrespektrum

Und nun ist es endlich so weit: Die Vorbereitungen für die erste Auflage von „Mir si Miersch“ laufen auf Hochtouren. Laut Veranstalter werden am Wochenende rund 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet, wobei das Gelände eine maximale Kapazität von 3.000 Menschen erlaubt. Das musikalische Spektrum des Festivals erstreckt sich dabei über Elektro, Pop, Rock bis hin zu Folk und wird auf zwei verschiedenen Bühnen präsentiert.


Das Programm des Echterlive-Festivals steht
Das diesjährige Echterlive bietet Vielfalt, ist gleichzeitig aber auch sehr jazzlastig.

Am Samstag stehen Gruppen wie Cosmic Jerk, Art in Motion und der Rapper LeDé Milestone auf dem Programm. Den Auftakt machen 7 Last um 13.30 Uhr, während die Merscher DJane Amii Watson, die dieses Jahr unter anderem auf dem LOA Festival zu sehen war, mit ihren Elektrosounds das Ende des ersten Festivaltages einläutet.

Neben dem Kollektiv Stayfou, das aus Luxemburger Rappern wie Turnup Tun und Tommek besteht, tritt die Indie-Folk/Pop Band Seed to Tree ebenfalls bei „Mir si Miersch“ auf.

Mit The Disliked wird dem Samstagabend dann eine Reggae-Note verliehen, die sonntags mit der siebenköpfigen Band Le Vibe wieder aufgegriffen wird. Fans dürfen sich bei diesem Auftritt sicherlich auf jede Menge Songs aus dem neuen Album „TwoDay“ freuen.

Sonntags, dem sogenannten Familientag (deswegen ist der Eintritt am Sonntag auch kostenlos) startet das Festival dann bereits am späten Vormittag. Auf dem Programm stehen die Piazza Band, Folklore, die Saxi Girls, Tom de Percussão, Funkyfying und das Orchester Konterbond.

Zweite Ausgabe in Aussicht

Die neunköpfige Band Murphy’s Law, die insbesondere mit funkigen und groovigen Songs überzeugen kann, steht am Sonntag auch auf der Bühne der ersten Auflage von „Mir si Miersch“.


reportage festival 1/2 / Foto: Gilles KAYSER
Das Siren’s Call 2022 krachte auf allen Ebenen
Unter keinen Umständen zu halten: Das energische Publikum des Siren’s Call Festival ließ sich vom Gewitter die Stimmung nicht vermiesen.

Und was wäre ein Merscher Festival ohne den Musiker, Sänger und Komponisten Serge Tonnar. Dieser wird am Sonntag das Festival ausklingen lassen. Das Publikum kann sich somit auf ein diverses und doch lokales Line-up freuen.

Geplant ist bereits eine zweite Auflage des Festivals, bei dem dann allerdings nicht die Musik, sondern die Kunst im Vordergrund steht. Allerdings wartet der Veranstalter den Verlauf und den Erfolg der ersten Ausgabe ab.

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