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LuxFilmFest: Quo Vadis, Aida? gewinnt Grand-Prix
Kultur 2 13.03.2021

LuxFilmFest: Quo Vadis, Aida? gewinnt Grand-Prix

LuxFilmFest: Quo Vadis, Aida? gewinnt Grand-Prix

Foto: Guy Wolff
Kultur 2 13.03.2021

LuxFilmFest: Quo Vadis, Aida? gewinnt Grand-Prix

Die elfte Auflage des Filmpreises fand pandemiebedingt in Hybridform statt. Die Filme liefen in den Kinos, konnten aber auch online gestreamt werden. Nun wurden die Gewinner bekannt gegeben.

(m.r.) - Der bosnische Film „Quo Vadis, Aidi?“ gewinnt den Grand-Prix des LuxFilmFest. Das teilten die Veranstalter am Samstagabend mit. Den Preis für die beste Dokumentation geht an das Schweizer Projekt „Nemesis“.

Erst vor wenigen Wochen wurde „Quo Vadis, Aida?“ von Jasmila Zbanic mit dem Publikumspreis beim Festival in Rotterdam ausgezeichnet. Erinnert wird an das Schrecken von Srebrenica, das sich 1995 direkt vor unserer Haustür abgespielt hat, aber auch an unsere damalige Machtlosigkeit, unser Desinteresse. Dieser bosnische Film, ein Frauenporträt, ist die Geschichte einer Übersetzerin, die während des Bosnienkrieges für die Rettung ihrer Angehörigen kämpft, aber im Kriegsspiel der Männer gefangen ist.  

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Sieben Jahre lang hat indes der Schweizer Thomas Imbach für den Dokumentarfilm „Nemesis“ durch ein Fenster gefilmt. Im Film dokumentiert er über mehrere Jahre hinweg die Zerstörung des Züricher Bahnhofs, der einem Gefängnis weichen wird.  

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Die elfte Auflage des Filmpreises fand aufgrund der Corona-Pandemie hybrid statt. Die Filme konnten also unter Hygieneauflagen in den Kinos oder online gestreamt werden. 4.200 Zuschauer fanden den Weg in die Kinos. Die Säle waren zu 80 Prozent ausgelastet. Ersten Schätzungen zufolge konnten 20.000 Filmaufrufe indes online verzeichnet werden. 

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