Luxemburger Koproduktion "Deux" bei den Césars im Rennen
Luxemburger Koproduktion "Deux" bei den Césars im Rennen
Der französisch-luxemburgische Film „Deux“ ist mit vier Nominierungen bei der 46. Ausgabe der „Césars“, die am am Freitag, dem 12. März um 21 Uhr im Olympia in Paris verliehen werden, dabei. Darüber freuen sich natürlich die Luxemburger Koproduzenten dieses Films, die Filmgesellschaft Tarantula, aber auch Schauspieler und Techniker aus Luxemburg. „Deux“ wurde zudem auch ausgewählt, um Frankreich bei den Oscars 2021 in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ zu vertreten und ist auch bei den Golden Globes vertreten.
Filippo Meneghetti führt Regie in diesem von der Luxemburger Filmgesellschaft Tarantula koproduzierten Film. „Deux“ ist bei der César-Filmpreisverleihung nominiert in den Kategorien „Bester Debütfilm“ und „Bestes Original-Drehbuch“ und zugleich zweimal in der Kategorie „Beste Schauspielerin“, wobei die Hauptdarstellerinnen Martine Chevalier und Barbara Sukowa für diesen Preis ins Rennen gehen.
„Deux“ hatte seine Weltpremiere auf dem Toronto International Film Festival und gewann seitdem Dutzende von internationalen Preisen, unter anderem bei den „Lumières de la presse étrangère 2021“ die Auszeichnungen für den besten Debütfilm und für die beste Schauspielerinnen, wobei diese Auszeichnungen ebenfalls an das Duo Chevalier-Sukowa gingen.
Die Dreharbeiten in Luxemburg fanden Mitte Oktober 2018 statt. Luxemburger Schauspieler sind sehr stark präsent im Film mit Eugénie Anselin, Aude-Laurence Biver, Véronique Fauconnet, Denis Jousselin, Stéphane Robles, Gilles Soeder, Hervé Sogne und Jérôme Varanfrain.
In der Filmcrew waren aus Luxemburg Céline Bodson (Chef-Tonmeisterin), Angelo Dos Santos (Chef-Tonmeister), Vitalijus Kiselius (Chef-Elektriker) und Magdalena Labuz (Kostüme), Katja Reinert (Chefmaskenbildnerin) und Laurent Wallerang (Chefmaskenbildner) dabei.
Lesbische Liebe
Der Film erzählt die Geschichte von Nina und Madeleine, die zutiefst ineinander verliebt sind. In den Augen aller sind sie einfach nur Nachbarn, die in der obersten Etage ihres Gebäudes wohnen. Täglich kommen und gehen sie zwischen ihren beiden Wohnungen hin und her und teilen ihr Leben miteinander. Niemand kennt sie wirklich, nicht einmal Anne, die aufmerksame Tochter von Madeleine. Bis eines Tages ein tragisches Ereignis alles auf den Kopf stellt.
„Deux“ lief im vergangenen Frühjahr in Luxemburg. Wer die Vorführung damals verpasst hat, kann den Film ab Donnerstag wieder in den Kinos Luxemburgs sehen. Tarantula hat ihn nämlich neu programmieren lassen. Demnächst wird er aber auch auf der neuen Luxemburger VOD-Plattform sooner.lu verfügbar sein.
13 Nominierungen für Film von Mouret
Bei den Césars 2021 steht Filmregisseur Emmanuel Mouret mit seinem Film über die Liebe „Les choses qu'on dit, les choses qu'on fait“ an der Spitze der Nominierungen, teilte die César-Académie am Mittwoch mit. Er ist 13 mal im Rennen, dann folgen „Eté 85“ von François Ozon und „Adieu les Cons“ von Albert Dupontel, ein Film, der derzeit auch in den Luxemburger Kinos zu sehen ist.
Die Schauspielerin Marina Foïs wird die Preisverleihung in diesem Jahr präsidieren, die auch live und frei empfangbar auf Canal+ übertragen und auf MyCanal verfügbar sein wird. Die besten Momente des Abends werden parallel auf der Dailymotion-Website ausgestrahlt. C./mt/dpa
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