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Kulturkur: eine gesunde Portion Kunst

Kulturkur: eine gesunde Portion Kunst

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Kulturkur: eine gesunde Portion Kunst


Heute um 11:01

Foto: Shutterstock

Der tägliche LW-Tipp für kulturelle Freuden trotz geschlossener Bühnen und Museen, sozialer Distanzierung und Selbstisolation.

Es sind außergewöhnliche Zeiten, die wir gerade durchleben. Damit Sie nicht auf eine gesunde Portion Kultur verzichten müssen, bieten wir eine Kulturkur, der Sie sich unterziehen können. Jeden Tag geben unsere Redakteure an dieser Stelle kulturelle Tipps für Zuhause.

31. März: Piqûre de rappel du LuxFilmFest

Alors qu’elle battait son plein et qu’il avait déjà attiré près de 18.000 participants, l’édition du dixième anniversaire du LuxFilmFest a été arrêtée par les organisateurs dès le début de la crise du Covid-19. Une décision saluée de toutes parts, mais qui a laissé des traces. Ainsi, cette année plusieurs distinctions n’ont pas pu être décernées: le grand prix, le prix du jury presse et le prix de la critique n’ont tout simplement pas été remis.  

Edit Picture inline-leftCopy PictureUn rebondissement du LuxFilmFest pendant cette période de confinement permet aux cinéphiles de voir et revoir un certain nombre de films.Foto: LuxFilmFestMalgré ses déboires, le LuxFilmFest rebondit et vient de publier, hier, par voie de communiqué de presse, une nouvelle qui va sans doute réjouir bon nombre de cinéphiles. «A circonstances exceptionnelles, propositions exceptionnelles: LuxFilmFest, Film Fund Luxembourg, d’Filmakademie et VOD.lu se sont associés pour vous proposer le LuxFilmFest Home Edition» annoncent les organisateurs. Le coup d’envoi est donné aujourd'hui, mardi 31 mars sur la plate-forme de streaming www.vod.lu

Un rebondissement du LuxFilmFest pendant cette période de confinement permet aux cinéphiles de voir et revoir un certain nombre de films.
Un rebondissement du LuxFilmFest pendant cette période de confinement permet aux cinéphiles de voir et revoir un certain nombre de films.
Photo: LuxFilmFest

L’heureuse initiative permet, période de confinement oblige, de visionner des films tranquillement chez soi et «à des tarifs aménagés», promettent les organisateurs.  Edit VideoEt encore une bonne nouvelle: cette «Home Edition» sera accompagnée d’une vaste sélection de films à l’affiche cette année du festival et désormais diffusés gratuitement. 

Deux catégories seront proposées aux choix: Showcase: Shorts Made in/with Luxembourg: «Abigail» de Nicolas Debray, «Absence» de Florian Beros, «Faleminderit» de Nicolas Neuhold, «Glow» de Fred Neuen & Mik Muhlen, «Halligalli» de Govinda van Maele, «If We Smarten Up» de Larisa Faber, «Lupus» de Laurent Prim et «Westwand» de Philip Krieps. (Co)Productions luxembourgeoises, sélectionnées pour le Made in/with Luxembourg: «Dreamland» de Bruce McDonald, «Jumbo», de Zoé Wittock, «Norie» de Yuki Kawamura, «Raconte-moi, le fleuve» de Julie Schroell, «Tune into the Future» d’Eric Schockmel (video). D’autres films, en cours de négociation, viendront s’ajouter prochainement à la liste. Egalement, des productions présentées lors des éditions précédentes du LuxFilmFest. (thi)

30. März:  Kulturkur Prophet, Berg und Lagerkoller

Kommt der Prophet nicht zum Berg, dann muss der Berg eben zum Propheten kommen – heißt es bekanntlich: Eine Regel, die selbst in diesen schwierigen Zeiten gilt. Doch während Hollywood seine vorprogrammierten Blockbuster wie den nächsten James-Bond- oder Wonder-Woman-Film vorerst auf Eis legt, gehen Indie-Produktionen einen mutigeren Weg.


LuxFilmFest: Der Motor Herz aus dem Takt
Der Film „Jumbo“, sein ungewöhnlicher Blick auf ein Coming-Out und die Lehren für eine neue Generation

 So hat die Luxemburger Films-Fauves-Koproduktion „Jumbo“, die ihre nationale Vorpremiere beim diesjährigen verkürzten 10. LuxFilmFest feierte, entschieden Publikum vor Profit zu stellen und den Film von Zoé Wittock mit Noémie Merlant als Hauptdarstellerin Jeanne, die sich in ein Karussell verliebt, als wirksames Anti-Lagerkoller-Mittel auf der Luxemburger Streamingplattform vod.lu bereitzustellen – beim Ausleihpreis von 7,99 Euro zudem ein Schnäppchen. 

Verliebt in ein Karussel: Noémie Merlant als Hauptdarstellerin Jeanne
Verliebt in ein Karussel: Noémie Merlant als Hauptdarstellerin Jeanne
Foto: Les Films Fauves

„Cinema closed until real life doesn’t feel like a movie: Stay safe, be kind“ prangt derzeit treffend über einem geschlossenen US-Kino. Streaming sei dank, war es trotzdem noch nie so einfach und, mit 2 500 Filmen im Angebot, auch so angenehm Solidarität mit der europäischen Filmindustrie zu zeigen. Denn sie hat es verdient! (vac)

28./29. März: Corona-Virus macht Kunst lebendig

Wenigstens der Kreativität kann das Corona-Virus nichts anhaben. Ganz im Gegenteil, gerade durch eine seiner vielen unangenehmen Nebenwirkungen, dem notwendigen doch zugegeben unangenehmen Zwangshausarrest, beflügelt er diese sogar. So auch in Irland. 

Gustav Klimt’s The Kiss plus Molly O’Cathain’s restaging.
Gustav Klimt’s The Kiss plus Molly O’Cathain’s restaging.
DeAgostini/Getty/Molly O’Cathain

Zufällig war dort die Kostüm- und Bühnenbildnerin Molly O’Cathain, die das Malaprop Theater-Kollektiv mitbegründet hat, zu Besuch bei den Eltern im heimischen Dublin, als auch sie von der Lahmlegung des öffentlichen Lebens überrascht wurde. Doch was für die meisten wie der Albtraum schlechthin anmutet – wieder der Teenager im Hause der Eltern zu sein – entpuppte sich für Molly als kreativer Sechser im Lotto. Denn mit Mutter und Vater unter der Hand hatte sie plötzlich das perfekte Material um Kunstwerke wie Klimts „Der Kuss“ per Tweet lebendig werden zu lassen. 

Das Resultat ist einfach herzerfrischend. Ich hoffe doch, dass im Sinne der Stärkung unserer nationalen Identität, wir Luxemburger diese Herausforderung nicht einfach so auf uns sitzen lassen und den künstlerischen Fehdehandschuh aufheben werden, oder nicht?! Ich warte demnach schon ganz ungeduldig auf Ihre digitalen Zusendungen, liebe Leser: Lassen auch Sie Kunst lebendig werden! (vac)


27. März: Auf Spurensuche mit André Jung

Warum musste der Obdachlose sterben und – vor allem – wer ist der Mörder? Im Stadtpark, ganz in der Nähe des Bürgerhauses, wo sich gerade die Debatte der Einwohner mit den Mitgliedern der Bürgerinitiative für das bedingungslose Grundeinkommen im Saarland hochschaukelte, wird der Mann aufgefunden. Kommissar Paquet ist gleich zur Stelle – und rügt seine junge Kollegin Amelie Gentner, die wegen ihres klapprigen Autos erst spät am Tatort ankommt. Die Kabbeleien zwischen den beiden ungleichen Kollegen gehören für die Zuhörer des saarländischen „ARD Radio Tatorts“ schon zum gewohnten Klangbild dieses Duos aus zwei Generationen. 

Februar 2019: André Jung und Brigitte Urhausen nehmen die Sendung im  Kölner ARD-Studio auf.
Februar 2019: André Jung und Brigitte Urhausen nehmen die Sendung im Kölner ARD-Studio auf.
Foto: Christophe Olinger

Hinter den Stimmen der Ermittler stecken aber keine echten Saarländer: die beiden Luxemburger Schauspieler André Jung und Brigitte Urhausen gehen seit 2013 beim „Radio-Tatort“ gemeinsam auf hörbare Tätersuche. Genau wie beim bekannten „Tatort“-Krimi im Fernsehen arbeiten die Landes-Rundfunkanstalten in der „Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland“ (ARD) zusammen und liefern Folgen zu. 


"Radio-Tatort": Luxemburger auf Mörderjagd
Am Sonntag, dem 19. Mai, machen sich die Luxemburger Schauspieler André Jung und Brigitte Urhausen für den "ARD Radio-Tatort" auf die Suche nach einem Mörder.

Pro Jahr steuert der Saarländische Rundfunk einen neuen Teil bei. „Wetterleuchten“ ist der neuste und damit dreizehnte Fall der fiktiven Mordkommission in Saarlouis seit dem Start im Jahr 2008.   

Während André Jung als grantelnder Paquet von Anfang an der saarländischen „Tatorte“ mit dabei ist, stieg Urhausen vor sieben Jahren als neue Partnerin ein. „Paquet hat Ähnlichkeiten mit einem Luxemburger: Er ist gemütlich, er ist aufbrausend; er ist aber auch gutmütig und halt immer an der Sache dran. Und er ,drénkt gär e Pättchen‘. Er ist eine Provinzseele“, sagt Jung.


Brigitte Urhausen spielte unter anderem in „Doudege Wénkel" mit.
Luxemburger Talent im Saar-"Tatort"
Von der Thrillerserie „Bad Banks“ zum deutschen Krimiklassiker „Tatort": Die Luxemburgerin Brigitte Urhausen wird bald als Hauptkommissarin in der saarländischen Variante der beliebten Kultserie mitspielen.

Im neuen Fall rücken zwei Jugendliche in den Fokus – und ihre Väter, die sich einst gut verstanden und sich heute politisch gegenüberstehen. Und natürlich gibt es dabei auch immer etwas über das Saarland zu entdecken. Verfügbar ist dieser und frühere Radio-Tatorte auf den Podcastplattformen und in der ARD Audiothek (auch als App). (dco)

Alle Infos: https://bit.ly/39etMss

26. März: à gogo et gratos

Les salles obscures restent bien obscures ces jours-ci et les cinéphiles sont en manque. Pour parer à cette pénurie de films, toutes les initiatives sont les bienvenues. Le site éducatif openculture.com – qui a pour but de promouvoir et de diffuser des contenus culturels –, propose désormais 1.150 films, le plus souvent (très) anciens, mais tous en libre accès. Contrairement aux services de streaming en ligne (Netflix et autres), l’accès à ce gargantuesque trésor est donc entièrement gratuit. De quoi se régaler sans modération lors des longues journées de confinement. 

A découvrir dans ce vaste catalogue, une vingtaine de films de Buster Keaton.
A découvrir dans ce vaste catalogue, une vingtaine de films de Buster Keaton.
Photo: archives LW

Un exemple de la richesse du fond ouvert au grand public. Pour le seul réalisateur Buster Keaton, pas moins de vingt films sont disponibles. L’interminable liste de ces grands moments qui ont fait l’histoire du septième art est divisée en plusieurs chapitres: comédies et drames / films noirs, horreurs, Hitchcock / westerns / arts martiaux / films muets / documentaires / animations / films oscarisés... (thi)

Tous les films sont à retrouver sur: www.openculture.com 

25. März: Il est permis de buller

Tout un village de Gaulois est en deuil. Le dernier de leurs deux pères, Albert Uderzo, vient de décéder. Raison de plus de plonger ces jours-ci dans le Neuvième Art et de se faire une bonne cure de bulles. 

Car la BD a un regard vif porté vers l’avenir. D’ailleurs, les héritiers d’Uderzo et de Goscinny, le tandem Jean-Yves Ferri et Didier Conrad, n’ont-ils pas déjà imaginé dans leur album «Astérix et la Transitalique» paru en 2017 ce nouvel ennemi des irréductibles Gaulois portant le nom de Coronavirus?

Il y a trois ans déjà, le Coronavirus menaçait déjà les irréductibles Gaulois.
Il y a trois ans déjà, le Coronavirus menaçait déjà les irréductibles Gaulois.

Allons, respirons un bon coup avant que nous ne choppions ce vilain virus et une fois que nous aurons lu et relu nos albums préférés alignés dans nos bibliothèques comme une phalange romaine du camp retranché de Babaorum, regardons du côté de la toile et scrutons les réseaux pour dénicher de nouvelles bulles.

Riad Sattouf, le créateur de «L’Arabe du futur», fait raconter à l’héroïne de son autre grand succès éditorial «Esther» son confiment sur Instagram. 

Lewis Trondheim a lancé sur Twitter son #jeulapinot, du nom de l’un de ses personnages. Il invite chaque jour à 14 heures pile à dessiner la dernière case d’un nouveau strip qu’il a concocté la veille. Le premier qui trouve ce que le dessinateur a imaginé, reçoit une carte postale.

Joann Sfar offre à ses fans un album à lire en ligne, il fait découvrir son prochain album «Aspirine» sur Instagram.

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11 #lesvampiresaussi#Aspirine

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Également sur Instagram, visitez le compte administré par les étudiants de l’atelier de Joann Sfar aux Beaux-Arts de Paris. Le dessinateur y donne des cours. L’école étant fermée, il a invité ses étudiants à raconter leur confinement sur les réseaux sociaux. Vraiment, il y a de belles trouvailles d’artistes prometteurs qui font rire et dont les œuvres sont remplies de finesse et de douceur.  

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Jour 6 @jossaif

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Pénélope Bagieu, l’artiste qui a lancé avec grand succès la série «Les Culottés», a initié sur Twitter le hashtag #coronamaison avec lequel elle invite tout le monde, professionnels et amateurs, à dessiner sa maison idéale de confinement. 

Voilà, c’est tout pour cette fois-ci, sortez vos papiers, taillez vos crayons, le grand festin peut désormais commencer, et cette fois-ci, s’il vous plaît, avec le barde, Assurancetourix, car c’est lui l’artiste (mt)

24. März: Neugierigkeit

Lobo ist einfach neugierig: „,Firwat ass den Himmel haut net Blo?‘, ,Wéi vill Stécker Schockela sinn am Schockelasbotter?‘ De Lobo gëtt keng Rou: Hie wëll ëmmer alles wëssen an huet ëmmer Froen.“ Bis er plötzlich verstummt. Was ist passiert? Wird seine Nachbarin Lola ihm helfen können? Die 2019 mit dem Buchpräis in der Kategorie „Kinder- und Jugendbuch“ ausgezeichnete Geschichte von Christiane Kremer – und demnächst weitere –, kommt nun in einem besonderen Format zu den Schülern nach Hause: als Lesung auf YouTube.  


Die Kinderbuchautorin  Christiane Kremer meldet sich auf YouTube.
Die Kinderbuchautorin Christiane Kremer meldet sich auf YouTube.
Foto: Guy Jallay

Auch das Literaturarchiv Mersch hat in Zeiten der Krise umgestellt, will seine Vermittlerrolle wahrnehmen und tastet sich selbst neugierig in neue Formen dafür vor. Mehr Infos hier

Für den Leiter Claude Conter und sein Team war der Weg dazu klar: Erstens sollten die Kinder und Jugendlichen ein Angebot bekommen, „Wir wollten auch bewusst keinen Livestream anbieten, um den Kindern den Alltag nicht vorzustrukturieren oder zu unterbrechen, wenn zum Beispiel Hausaufgaben gemacht werden sollen. Wir haben uns für YouTube entschieden, weil nicht jeder – und schon gar nicht die jüngere Generation – Facebook nutzt“, so Conter, der eine möglichst unabhängige Breite erreichen will. 

Und zweitens sollte – wenn möglich – die gesamte Literaturszene vom Autor über Verlag bis Handel einbezogen werden, so Conter.

Die Autoren und Verlage werden für ihre Lesungen und auch für die Nutzungsrechte bezahlt. „So kann sich die Luxemburger Literaturszene unter einem Dachmantel versammeln – und sich so ganz komplementär zu anderen Angeboten wie Serge Tonnars ,Live aus der Stuff‘ einfügen, aber sich doch auch fokussieren“, sagt Conter. 

Zusätzlich werden dann auch Angaben zu den Luxemburger Verlagen und zum Handel gemacht. „Was viele vergessen, ist, dass die Luxemburger Buchhandlungen kostenlos Bücher versenden. Das galt schon vor der Krise und ist sicher jetzt für viele eine Erleichterung, wenn es darum geht, nicht selbst zum Einkaufen vor Ort zu können“, sagt der Literaturarchiv-Leiter und wirbt damit auch für die lokale Branche jenseits des internationalen Onlinehandels, die es sicher in der Krise auch nicht einfach haben wird. Vier Lesungen sollen es in dieser Woche werden. Es bleibt also spannend. (dco)

 Mehr auf: cnl.public.lu/


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