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Krieg durchs Prisma des Filmdrehs einer ukrainischen Familie
Kultur 7 1 22.03.2022 Aus unserem online-Archiv
Filmvorführung für die Ukraine

Krieg durchs Prisma des Filmdrehs einer ukrainischen Familie

Kunst, die aus dem Krieg entsteht. Dieser Film wird gerade durch den Willen der Protagonisten, einen Film über das zu drehen, was sie in ihrer zerstörten Heimatstadt und ihrer surrealen Umgebung erlebt haben (und immer noch erleben), zu etwas Besonderem.
Filmvorführung für die Ukraine

Krieg durchs Prisma des Filmdrehs einer ukrainischen Familie

Kunst, die aus dem Krieg entsteht. Dieser Film wird gerade durch den Willen der Protagonisten, einen Film über das zu drehen, was sie in ihrer zerstörten Heimatstadt und ihrer surrealen Umgebung erlebt haben (und immer noch erleben), zu etwas Besonderem.
Kultur 7 1 22.03.2022 Aus unserem online-Archiv
Filmvorführung für die Ukraine

Krieg durchs Prisma des Filmdrehs einer ukrainischen Familie

CinEast-Festival zeigt ukrainischen Dokumentarfilm „The Earth Is Blue As An Orange“ als Benefizveranstaltung für die Kriegsopfer.

(mt) - Unter dem Titel „CinEast4Ukraine“  geht nun auch das Filmfestival CinEast, das  jedes Jahr den osteuropäischen Film in den Vordergrund stellt, in Richtung Benefizveranstaltung zur Unterstützung der Opfer des Krieges in der Ukraine. Am kommenden 31. März zeigt das Festival zusammen mit der Vereinigung LUkraine asbl und dem Kinepolis Luxemburg um 19 Uhr im  Kinepolis Kirchberg den Dokumentarfilm „The Earth Is Blue As An Orange“ der ukrainischen Regisseurin Iryna Tsilyk, der beim Sundance Filmfestival 2020 den Dokumentarfilmpreis gewonnen hat.  

Im Anschluss an die Filmvorführung wird eine aufgezeichnete Fragerunde mit der Regisseurin gezeigt, und es findet eine Diskussion über die aktuelle humanitäre Situation in der Ukraine statt. Die Einnahmen aus dem Ticketverkauf (ab zwölf Euro) und alle weiteren Spenden werden an LUkraine asbl überwiesen und für den Kauf von medizinischen Hilfsgütern verwendet, die direkt an die Bedürftigen in der Ukraine geliefert werden.


Wenn sich der Krieg ins Filmfestival einmischt
Walentyn Wassjanowytsch hätte zum Festival nach Luxemburg kommen können, greift aber lieber bei sich zur Waffe. Sein Film sagt eh alles.

„The Earth Is Blue As An Orange“ (Ukraine/Litauen 2020, 73', mit englischen Untertiteln) erzählt die Geschichte der alleinerziehenden Mutter Anna und ihrer vier Kinder, die im Donbas leben, bereits 2020 ein Kriegsgebiet. Während die Außenwelt von Bombenangriffen und Chaos geprägt ist, gelingt es der Familie, ihr Haus als sicheren Zufluchtsort zu erhalten, der voller Leben und Licht ist. 

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Der kreative Prozess wirft die Frage auf, welche Macht die magische Welt des Kinos in Zeiten der Katastrophe haben kann. Wie kann man den Krieg durch Fiktion darstellen? 

… ein intimer und überraschend spielerischer Familienblick auf das Leben im ukrainischen Kriegsgebiet.

Screendaily

Für Anna und die Kinder ist die Verwandlung eines Traumas in ein Kunstwerk der ultimative Weg, um menschlich zu bleiben. „… ein intimer und überraschend spielerischer Familienblick auf das Leben im ukrainischen Kriegsgebiet“  schrieb 2020 das Branchenblatt „Screendaily“ über den Film, „Variety“ bezeichnete ihn „… einen beeindruckenden Dokumentarfilm, der den Krieg im Donbass durch das Prisma des eigenen Filmemachens einer ukrainischen Familie betrachtet“ und die Jury des Sundance-Festivals schrieb in ihrem Urteil   „… ein wunderschön neugieriger Film, der nicht so sehr vom Krieg handelt, sondern von der Kunst, die aus dem Krieg entsteht“.

Tickets und Spenden hier:  https://cineast4ukraine.eventive.org


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