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Kleiner Mann ganz groß
Kultur 22.04.2012

Kleiner Mann ganz groß

" Wie auf den Boden gefallene Scrabble-Buchstaben": Der Comedian machte Witzchen über Luxemburger Ortsnamen.

Kleiner Mann ganz groß

" Wie auf den Boden gefallene Scrabble-Buchstaben": Der Comedian machte Witzchen über Luxemburger Ortsnamen.
Foto: Philippe Hurlin
Kultur 22.04.2012

Kleiner Mann ganz groß

Am Samstagabend machte der deutsche Comedian Bernhard Hoëcker Station in Echternach mit seinem Programm „Netthamsehier“. Dabei zeigte er, dass er sich gut auf seine Premiere im Großherzogtum vorbereitet hatte.

(jvdh) - Am Samstagabend machte der deutsche Comedian Bernhard Hoëcker Station in Echternach mit seinem Programm „Netthamsehier“. Dabei machte er nicht nur Witze und lustige Bemerkungen am laufenden Band, sondern machte klar, dass er sich gut auf seine Premiere im Großherzogtum vorbereitet hatte.

Die knapp 700 Zuschauer im fast ausverkauften Trifolion waren die ersten Menschen, die Bernhard Hoëcker auf einer Luxemburger Bühne sahen. Und diese sollten ihr Kommen wahrlich nicht bereuen. Inklusive Pause machte der 42-Jährige über drei Stunden Stimmung. Er stellte fast ununterbrochen unter Beweis, dass er ein Improvisationskünstler auf höchstem Niveau ist. Der mehrfache Comdeypreisträger unterhielt sich mit dem Publikum und scheute sich auch nicht, die Gäste auf den hinteren Rängen zu befragen. Obwohl Hoëcker sich sehr gut auf den Echternacher Auftritt eingestellt hatte, erfuhr er durch den Smalltalk vieles über das Großherzogtum. Er machte sich lustig über Orte, aus denen einige der Befragten stammen, beispielsweise Wilwerwiltz, Bech, Bech-Kleinmacher und Kockelscheuer. Ein paar Namen seien so, als wenn beim Scrabble einige Buchstaben auf den Boden fallen würden und dadurch willkürlich Namen gebildet werden, befand der Comedian.

Der rote Faden war mit einigen einstudierten Elementen dennoch deutlich sichtbar. Er ließ am Anfang über Facebook ein Profil erstellen, das am Samstag den Namen „Kleiner Mann ganz groß raus“ trug. Hoëcker erzählte ausführlich von seinem „Meet & Greet“ mit der finnischen Symphonic-Metal-Band Nightwish, brachte dem Publikum einige Eselsbrücken bei und erklärte das fliegende Spaghettimonster. Dass er auch gerne singt, zeigte er mit drei selbst geschriebenen Liedern. Und auch hier kam Hoëcker als Improvisationskünstler wieder ganz groß raus.

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