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Kim de l'Horizon gewinnt auch Schweizer Buchpreis
Kultur 20.11.2022
Buchszene

Kim de l'Horizon gewinnt auch Schweizer Buchpreis

17.10.2022, Hessen, Frankfurt/Main: Kim de l'Horizon ("Blutbuch") hat sich nach seiner Auszeichnung mit dem Deutschen Buchpreis 2022 im Frankfurter Römer die Haare abrasiert.  Bei der Dankesrede für den Deutschen Buchpreis hat sich Kim de l'Horizon aus Solidarität mit den Frauen im Iran den Kopf rasiert: «Dieser Preis ist nicht nur mich.»
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Kim de l'Horizon gewinnt auch Schweizer Buchpreis

17.10.2022, Hessen, Frankfurt/Main: Kim de l'Horizon ("Blutbuch") hat sich nach seiner Auszeichnung mit dem Deutschen Buchpreis 2022 im Frankfurter Römer die Haare abrasiert. Bei der Dankesrede für den Deutschen Buchpreis hat sich Kim de l'Horizon aus Solidarität mit den Frauen im Iran den Kopf rasiert: «Dieser Preis ist nicht nur mich.»
Foto: Arne Dedert/dpa
Kultur 20.11.2022
Buchszene

Kim de l'Horizon gewinnt auch Schweizer Buchpreis

Nach dem Deutschen Buchpreis ehrt auch die höchste Literaturauszeichnung im Heimatland Schweiz das Debüt.

Kim de l'Horizon („Blutbuch“) erhält nach dem Deutschen Buchpreis auch die höchste Literaturauszeichnung im Heimatland Schweiz. Das teilte die Jury am Sonntag bei der Verleihung des Schweizer Buchpreises im Rahmen des Literaturfestivals Buch Basel mit. Das Erstlingswerk führt die Schweizer Bestsellerliste an. Der Preis ist mit 30.000 Franken (rund 34.000 Euro) dotiert.


17.10.2022, Hessen, Frankfurt/Main: Kim de l'Horizon ("Blutbuch") hat sich nach seiner Auszeichnung mit dem Deutschen Buchpreises 2022 im Frankfurter Römer die Haare abrasiert.  Bei der Dankesrede für den Deutschen Buchpreis hat sich Kim de l'Horizon aus Solidarität mit den Frauen im Iran den Kopf rasiert: «Dieser Preis ist nicht nur mich.» Foto: Arne Dedert/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Kim de l'Horizon rasiert sich den Kopf bei seiner Dankesrede
Die Auszeichnung geht in die Schweiz. Gewonnen hat Kim de l'Horizon mit „Blutbuch“. Er sieht sich weder eindeutig als Mann noch als Frau.

Kim de l'Horizon definiert sich als non-binär, weder eindeutig männlich noch weiblich. Im Buch ist auch die Erzählfigur non-binär, die sich mit der eigenen Kindheit und der Familiengeschichte befasst. „Was geschieht, wenn gesellschaftliche Normen gebrochen werden? Wenn über Gewalt nicht gesprochen wird? Kim de l’Horizon verwandelt Erfahrung in Literatur“, schrieb die Jury. Kim de l'Horizon probiere dafür verschiedene Sprachen, Stimmen und Register aus - ohne eine Antwort zu geben.

Mitte Oktober hatte Kim de l'Horizon für „Blutbuch“ in Frankfurt den Deutschen Buchpreis erhalten.

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