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Jury wählt Künstlerpaar für Residenz in Esch-Belval
Kultur 12.02.2014 Aus unserem online-Archiv

Jury wählt Künstlerpaar für Residenz in Esch-Belval

Stéphanie Delcroix und Michael Pinsky bei der Vorstellung ihres Projekts.

Jury wählt Künstlerpaar für Residenz in Esch-Belval

Stéphanie Delcroix und Michael Pinsky bei der Vorstellung ihres Projekts.
Foto: Fonds Belval
Kultur 12.02.2014 Aus unserem online-Archiv

Jury wählt Künstlerpaar für Residenz in Esch-Belval

Fünf Kandidaten waren auf der Short List für die erste Künstlerresidenz in Esch-Belval. Nun wurde ein britisch-französisches Künstlerpaar ausgewählt.

(mlr/JLS) - Das britisch-französische Künstlerpaar Michael Pinsky (GB) und Stéphanie Delcroix (F) wurde von der Jury des Fonds Belval zurückbehalten, um die erste Künstlerresidenz in Esch-Belval unter dem Motto "Public Art Experience" zu leiten. Fünf Kandidaten waren auf der Short List, unter ihnen der Luxemburger Christian Mosar.

Laut Paul Felice, Lehrbeauftragter an der Universität Luxemburg und Jurymitglied, waren alle eingereichten Bewerbungsdossiers interessant und von hohem Niveau. Der Professionalismus und die Erfahrung der zurückbehaltenen Künstler hätten den Ausschlag gegeben. Pinsky und Delcroix zeichneten unter anderem verantwortlich für das künstlerische Programm rund um den Londoner Bahnhof King's Cross Central im Rahmen der letzten Olympischen Sommerspiele.

Ein Budget von einer Million Euro

Das Projekt "Public Art Experience" wurde in Belval parallel zum Projekt der "Cité des Sciences" der Universität initiiert. Für die Residenz 2014 lautet das Thema "Verwandlung" ("transformation"). Michael Pinsky und Stéphanie Delcroix sollen rund um dieses Thema eine Reihe von Veranstaltungen organisieren.

Ein Appell für die Einreichung von Kunstprojekte soll im März veröffentlicht werden. Die Auswahl werden Pinsky und Delcroix im Herbst treffen.

Wegen der Verspätung beim geplanten Umzug der Universität nach Belval könnte sich die Umsetzung der Künstlerresidenz bis September 2015 verzögern.

Ein Budget von einer Million Euro steht für das Projekt zur Verfügung, dies dank dem Gesetz von 1999 über neue öffentliche Bauten, bei denen 1 Prozent des Gestehungspreises in die Schöpfung neuer Kunst investiert werden soll.