Wählen Sie Ihre Nachrichten​

„It’s identity, stupid!“
Kultur 7 Min. 27.10.2016 Aus unserem online-Archiv
Exklusiv für Abonnenten
Sprachdebatte

„It’s identity, stupid!“

Das Dicks-Lentz-Monument von 1903 wurde errichtet, als die Luxemburger Sprache noch von geringer nationaler Bedeutung war.
Sprachdebatte

„It’s identity, stupid!“

Das Dicks-Lentz-Monument von 1903 wurde errichtet, als die Luxemburger Sprache noch von geringer nationaler Bedeutung war.
Foto: Lex Kleren
Kultur 7 Min. 27.10.2016 Aus unserem online-Archiv
Exklusiv für Abonnenten
Sprachdebatte

„It’s identity, stupid!“

Volker BINGENHEIMER
Volker BINGENHEIMER
Ähnlich wie in anderen Staaten, breitet sich auch in Luxemburg die Sehnsucht nach nationaler Klarheit aus. Ein Plädoyer, die Debatte um die Luxemburger Sprache als Identitätsfrage ernst zu nehmen.
Direkt weiterlesen?

Für nur 1,90€ pro Woche können Sie diesen Artikel „„It’s identity, stupid!““ lesen und erhalten Zugang zu allen Artikeln.

  • Immer und überall bestens informiert
  • Rund um die Uhr Zugriff auf unsere Premium-Artikel
  • Gratis Newsapp für Ihr Smartphone und Tablet
Zu den Abonnements

Lesen Sie mehr zu diesem Thema

In der westlichen Welt werden nationalistische Diskurse salonfähig. In Luxemburg, dem Land mit der größten Ausländerdichte in der EU ist die Frage nach der nationalen Identität in der politischen Mitte angekommen.
"Nation Branding "
Identität, Einheit, Lebensqualität und Multikulturalismus: dies sind die wichtigsten Themen, die Staatsminister Xavier Bettel in seiner Ansprache zum Nationalfeiertag ansprach.
Premier Xavier Bettel beschwor in seiner Rede zum Nationalfeiertag die Einheit in der Vielfalt.
„Kuck, wou s de stees a wou s de bass, den Zolverknapp ass kee Parnass.“ – Dieser Rat von Edmond de la Fontaine (Dicks) an seinen Dichterkollegen Michel Lentz wird seit Jahren in der Außenpolitik erfolgreich angewandt...
Wie sieht die Zukunft des Luxemburgischen aus?
Die Petition 698 zum Status der Luxemburger Sprache hat einen Nerv getroffen. Ein Schwerpunkt in der "Warte" beleuchtet die Sprachendebatte von ihrer kulturellen, politischen und internationalen Seite.
Renert, symbole pour la langue luxembourgeoise. Place Guillaume, Bierger-Center. Photo: Guy Wolff
Über 7000 Unterschriften hat die Petition für das Luxemburgische als Amtssprache innerhalb von nur vier Tagen auf sich vereinen können. Schneller erreichte noch keine Petition das notwendige Quorum.
Die Petition für Luxemburgisch als Amtssprache hat enormen Zulauf.
Die Renaissance der Nation
In Zeiten von Flüchtlingskrise, sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheiten suchen viele die Antwort in einer Rückbesinnung auf die Nation als vermeintlich sicheren Hort. Auch in Luxemburg.