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Interview-Affäre: Lunghi will klagen
Fühlt sich alleingelassen: Enrico Lunghi.

Interview-Affäre: Lunghi will klagen

Foto: Pierre Matge
Fühlt sich alleingelassen: Enrico Lunghi.
Kultur 2 Min. 07.11.2016

Interview-Affäre: Lunghi will klagen

Tom RUEDELL
Tom RUEDELL
Enrico Lunghi hat am Freitag seinen Rücktritt als Mudam-Direktor angekündigt. Die Gründe waren nicht bekannt. In einem Brief an den internationalen Museumsverband Cidam rechnet Lunghi jetzt mit dem Museum ab - und kündigt rechtliche Schritte an.

(tom) - Mudam-Direktor Enrico Lunghi hat sich am Sonntag mit deutlichen Worten in die Debatte um die so genannte Interview-Affäre und seinen angekündigten Rücktritt eingeschaltet. Er wolle "gegen die Urheber dieser Verleumdung" rechtlich vorgehen, so Lunghi - wobei er zunächst offen ließ, wen er damit genau meint. Eine entsprechende Untersuchung solle klären, wer für den Fernsehbeitrag auf RTL  verantwortlich und somit Adressat der Klage ist, präzisierte er auf LW-Nachfrage.

Im Oktober hatte der 53-jährige die RTL-Mitarbeiterin Sophie Schram während eines Interviews vor laufender Kamera verbal und körperlich angegriffen ...

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Obwohl sich der Mudam-Direktor in einem "congé sans traitements" befindet, ist das gegen ihn eingeleitete Disziplinarverfahren rechtens. Die Ausstrahlung von Lunghis Ausraster soll unterdessen für Ärger bei RTL gesorgt haben.
Das Disziplinarverfahren gegen Enrico Lunghi wird nicht eingestellt.
Editorial: «Happy End!»
La bombe était à retardement. Finalement elle a fait pschitt. L'affaire Lunghi est close avant même d'avoir été traitée.