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„Ich habe nichts mehr zu verlieren“
Kultur 3 Min. 16.12.2012

„Ich habe nichts mehr zu verlieren“

Locker und lässig wie immer: James Borges ist für die letzte Sendung von „The Voice of Germany“ voll motiviert.

„Ich habe nichts mehr zu verlieren“

Locker und lässig wie immer: James Borges ist für die letzte Sendung von „The Voice of Germany“ voll motiviert.
Foto: © SAT.1/ProSieben/Bernd Jaworek
Kultur 3 Min. 16.12.2012

„Ich habe nichts mehr zu verlieren“

An diesem Freitagabend fällt die Entscheidung beim Finale von „The Voice of Germany“. Mit dabei: der Luxemburger James Borges. Im Interview gibt sich der 24-Jährige aus Rümelingen bodenständig und zuversichtlich.

Am Freitagabend nimmt die Spannung ein Ende: Ab 20.15 Uhr tritt der Luxemburger James Borges auf SAT.1 beim Finale von „The Voice of Germany“ auf und muss sich dort gegen drei weitere Talente behaupten. Im Gespräch mit dem „Luxemburger Wort“ gibt sich der 24-Jährige aus Rümelingen sehr bodenständig und zuversichtlich. Besonders sympathisch: Im Interview besteht er spontan auf dem „Du“.

Wie geht es dir? Bist du nervös vor dem Finale?

Danke, mir geht es sehr gut. Dass wir im Finale sind, macht mir sehr viel Freude. Ich sage „wir“, denn die Unterstützung aus Luxemburg hat mir sehr viel Kraft und Motivation verliehen. Für Aufgeregtheit habe ich keine Zeit. Im Moment sind wir mit den Proben ziemlich beschäftigt. Ich bin nicht nervös, denn ich habe nichts mehr zu verlieren. Mit meinem selbst geschriebenen Song bin ich ins Finale eingezogen, aus diesem Grund ist der Druck jetzt verflogen. Ich möchte nur noch Spaß haben und die letzte Show genießen.

Hast du dein Lied für deinen Auftritt schon ausgewählt?

Ich werde meine Single noch einmal präsentieren. Auch mit einem Lied meiner Coaches BossHoss werde ich auf der Bühne stehen. Bei der Eröffnung der Show singen alle vier Finalisten gemeinsam mit Robbie Williams. Des Weiteren wird jeder von uns mit einem der anwesenden Stars – Birdy, Nelly Furtado, Leona Lewis und Emeli Sandé – singen; die Paare stehen allerdings noch nicht fest.

Wie bereitest du dich – körperlich und mental – auf den großen Moment vor?

Ich trinke viel Tee, meide die Kälte, rauche weniger... Im Allgemeinen versuche ich, alle schlechten Gewohnheiten weitgehend zu reduzieren, habe aber viel Spaß dabei und bin sehr motiviert. Mental bin ich locker und lässig wie immer.

Was hat dir den Anstoß gegeben, an der Show teilzunehmen?

Die Musik hat mir in der Vergangenheit viel gegeben. Und es war schon immer mein Traum, Musik zu machen. Ich habe in Luxemburg öffentlich gespielt, allerdings nur im kleinen Rahmen. 2011 sah ich den Anfang der ersten Staffel von „The Voice of Germany“, und daraufhin habe ich mich beworben. Ich wollte mich endlich musikalisch betätigen und dies außerhalb meiner Heimat tun. Es ist wichtig, dass man im Ausland erkennt, dass das Großherzogtum viele Talente hat.

Hast du schon Projekte für die Zukunft?

Ich arbeite zurzeit an einem Album. Zusammen mit den sieben restlichen Teilnehmern aus dem Finale und dem Halbfinale der Show gehe ich vom 27. bis 29. Dezember und vom 4. bis 9. Januar auf Tournee durch Deutschland. Im kommenden Jahr werde ich mit BossHoss auf dem Rock-A-Field-Festival auftreten. Ferner möchte ich ein Café eröffnen.

Stimmt es, dass du in Berlin bleiben möchtest?

Im Moment auf jeden Fall, um das Album aufzunehmen. Meine Hauptadresse bleibt jedoch in Rümelingen. Ich bleibe nicht definitiv in der deutschen Hauptstadt.

Welchen Ratschlag würdest du jungen Leuten, die sich bei einer Castingshow bewerben möchten, mit auf den Weg geben?

Erstens sollte man seine Identität wahren und nichts tun, bei dem man sich nicht wohlfühlt. Arroganz ist jedoch fehl am Platz, denn man arbeitet mit Profis zusammen, die einem so manchen nützlichen Tipp geben können. Zweitens sollte man nicht glauben, dass man mit dem Einzug ins Finale angekommen ist. Jetzt fängt die Arbeit erst richtig an. Die Teilnahme an einer Castingshow bietet einem die Chance, wichtige Kontakte zu knüpfen und eventuell ein Album zu veröffentlichen.

Interview: Françoise Hanff


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