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Helmingers „Performance“ im Théâtre du Centaure: Künstler als Terroristen
„D’Welt ass wootlech” - Jules Werner erschafft für seine Figur ein herrliches Wechselspiel an Ausdrücken.

Helmingers „Performance“ im Théâtre du Centaure: Künstler als Terroristen

FOTO: BOHUMIL KOSTOHRYZ
„D’Welt ass wootlech” - Jules Werner erschafft für seine Figur ein herrliches Wechselspiel an Ausdrücken.
Kultur 3 Min. 21.11.2016

Helmingers „Performance“ im Théâtre du Centaure: Künstler als Terroristen

Pol SCHOCK
Pol SCHOCK
Guy Helmingers bitterböse Abrechnung mit der ideologischen Monotonie des Neoliberalismus zeichnet sich durch eine ausgezeichnete schauspielerische Leistung, einen kraftvollen, poetischen Text und eine diskrete, aber wirksame Inszenierung aus.

Von Jeff Schinker

Benoît Pleimer wollte mal Schauspieler werden. Aber nach seinem Studium in Deutschland ist er nach Luxemburg zurückgekommen und hat dann, dank seinem Freund Guy, eine Arbeit in einer Bank gefunden. In dieser Bank befindet er sich nun, am Vorabend seiner großen Performance. Den Sicherheitsangestellten Mortier hat er bereits erledigt, sozusagen als Amuse-Bouche. Und am folgenden Tag will er in der Bank die westliche Gesellschaft aufrütteln.

Der Freitod, den damals sein Vater gewählt hatte, scheint ihm unzureichend ...

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