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"Hell Riders": Showdown auf den Escher Industriebrachen
Kultur 07.07.2012

"Hell Riders": Showdown auf den Escher Industriebrachen

Die Industriebrachen von Belval mit ihren rostigen Hinterlassenschaften sind ein Paradies für Filmemacher. Als der Luxemburger Regisseur Percy Lallemang einen Drehort für seinen post-apokalyptischen Western "Hell Riders" suchte, fiel die Wahl auf die Mondlandschaft bei Esch.

Die Industriebrachen von Belval mit ihren rostigen Hinterlassenschaften sind ein Paradies für Filmemacher. Als der Luxemburger Regisseur Percy Lallemang einen Drehort für seinen post-apokalyptischen Western "Hell Riders" suchte, fiel die Wahl auf die Mondlandschaft bei Esch.

Der Film der neuen Produktionsgesellschaft Renegade Productions erzählt die Geschichter eine Bande von Gesetzlosen, die ihr Leben nach einem vernichtenden Krieg bestreiten müssen. Sie durchstreifen Bunker um Bunker, um nach vergessenen Lebensmitteln zu suchen, stets wollen sie die fabelhafte Stadt "Dust City" finden, die angeblich von der Katastrophe verschont wurde.

"Die Personen des Films leben in einer Gesellschaft, in der es keine Regeln mehr gibt. Es geht um das Recht des Stärkeren", erklärt Percy Lallemang.

Der halb-professionelle Film wurde in Englisch gedreht, um ein internationales Publikum zu erschließen. Für die Dreharbeiten stand ein Mini-Budget von 20 000 Euro zur Verfügung. 35 Leute sind vor und hinter der Kamera tätig, die meisten von ihnen auf freiwilliger Basis. Der Haupt-Ausgabenpunkt, grinst Percy Lallemang, wird wahrscheinlich die Verpflegung von Crew und Schauspielern.