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Great Britain lässt grüßen : Austinn planen neues Album
Kultur 1 31.03.2017

Great Britain lässt grüßen : Austinn planen neues Album

Voller Elan: David Marx, Jimmy Braun und Jim Scheck (von links nach rechts).

Great Britain lässt grüßen : Austinn planen neues Album

Voller Elan: David Marx, Jimmy Braun und Jim Scheck (von links nach rechts).
Foto: FOTO: CEDRIC LETSCH
Kultur 1 31.03.2017

Great Britain lässt grüßen : Austinn planen neues Album

Pol SCHOCK
Pol SCHOCK
Erfrischend ehrlich, sympathisch und voller „good vibes“: Die Luxemburger Indie-Pop Band Austinn plaudert aus dem Nähkästchen und erzählt über den (gefundenen) britischen Touch, große Vorbilder sowie die Mythen rund ums Tourleben.

Von Lisa Frising

In Peterborough ist es laut britischer Uhr kurz nach Frühstückszeit. Die Jungs von Austinn, bestehend aus Jimmy Braun (Vocals und Gitarre), Jim Scheck (Drums) und David Marx (Bass) stehen kurz vor dem Aufbruch ins Studio. In Luxemburg werden sie bereits gefeiert: Nach dem Einschlag ihrer ersten Single „Galaxy“, in Zusammenarbeit mit Topproduzent Matt Squire aus Los Angeles, ist das Trio nun in England unterwegs, um sein erstes Full-Length-Album aufzunehmen. Vorgesehen sind ungefähr zehn bis elf Songs, die ihren ganz persönlichen britischen Touch erhalten sollen.

Genau aus diesem Grund haben Austinn bei Producer James Lewis angeklopft, der zurzeit in den „Fat Tone Studios“, nördlich von Cambridge, anzutreffen ist. Lewis hat bereits mit internationalen Indie-Rock-Künstlern wie den Arctic Monkeys oder The Wombats gearbeitet. Kein Wunder, dass die drei hier genau an der richtigen Adresse sind. Hemmungen gab es bei den ersten Proben gar keine. Man habe schon zusammen Tee getrunken und zum Einstieg ein wenig gejamt. Amazing.

Neue Klänge, altes Image

Experten ordnen die luxemburgische Band dem Genre des Indie-Pop zu – bei diesem Album wollen Jimmy und Co. jedoch neue Wege einschlagen. „Austinn bleibt auch Austinn, wir wollen nicht klingen wie The Wombats oder andere Vorbilder, doch wir gehen definitiv in dieselbe musikalische Richtung und versuchen lediglich, einen neuen, Touch reinzubringen.“

Reifer, härter, energiegeladener, aber vor allem kreativer soll das neue Album werden. Und dafür muss man sich genügend Zeit nehmen, so Frontman Jimmy Braun. „Wenn man Musik macht, muss man sich eben bewusst sein, dass andere Sachen eher im Hintergrund stehen“, ergänzt er. Einen Albumnamen gibt es einstweilen noch nicht, erst nach der Fertigstellung aller Songs will sich die Band zusammensetzen und gemeinsam Ideen zusammentragen, um den perfekten Albumtitel zu finden. Eine Tour sei noch nicht in Aussicht, konkret stehe noch nichts fest.

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Bis zum 9. April bleibt Austinn noch in Great Britain und lachen bei der Frage nach der persönlichen Einstellung zum Motto „Sex, Drugs and Rock’n’Roll.“ „Der primäre Fokus liegt natürlich auf der Musik, im Tourbus geht es dennoch manchmal etwas wilder zu, aber wir sind vernünftig“, antworten Jim und Jimmy mit verschmitztem Lächeln. Ach Jungs.

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