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„Game of Thrones“ stellt bei Emmys eigenen Rekord ein
Kultur 2 Min. 23.09.2019

„Game of Thrones“ stellt bei Emmys eigenen Rekord ein

Gwendoline Christie, Autor George R.R. Martin und die Produzenten David Benioff und D.B. Weiss (vlnr) posieren mit den Trophäen.

„Game of Thrones“ stellt bei Emmys eigenen Rekord ein

Gwendoline Christie, Autor George R.R. Martin und die Produzenten David Benioff und D.B. Weiss (vlnr) posieren mit den Trophäen.
AFP
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„Game of Thrones“ stellt bei Emmys eigenen Rekord ein

Die beliebte Serie heimste nach ihrer Einstellung noch einmal zwei Preise ein.

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 (dpa) - Mit Jubel und einem eingestellten Rekord hat sich die Fantasy-Serie „Game of Thrones“ nach acht erfolgreichen Staffeln von der Bühne der US-Fernsehpreise Emmys verabschiedet. Die im Mai zu Ende gegangene Serie gewann bei der Gala am Sonntagabend (Ortszeit) in Los Angeles zwei Preise - die Auszeichnung als beste Drama-Serie und den Preis für  Peter Dinklage als bester Nebendarsteller in einer Drama-Serie - zusätzlich zu den zehn Trophäen, die sie bereits zuvor in Nebenkategorien eingesammelt hatte.

Bereits 2015 und 2016 hatte die Serie, deren Abschlussstaffel mit der Rekordanzahl von 32 Nominierungen in die Emmy-Verleihung gegangen war, je zwölf Auszeichnungen bekommen - Rekord. Übertroffen werden - wie von vielen Beobachtern erwartet - konnte der Rekord jedoch nicht. Das Publikum feierte die Schauspieler der HBO-Serie, die in den Jahren zuvor bereits 38 Auszeichnungen eingesammelt hatte. „Wir haben nur geschwitzt und wir haben nur gelacht“, sagte Darsteller Dinklage in seiner Dankesrede. „Ich würde es sofort wieder machen.“

Isaac Hempstead Wright, Peter Dinklage, Conleth Hill, Emilia Clarke, Iain Glen, Sophie Turner, Alfie Allen, Gwendoline Christie, Kit Harington, Nicolaj Coster-Waldau und Carice Van Houten (vlnr).
Isaac Hempstead Wright, Peter Dinklage, Conleth Hill, Emilia Clarke, Iain Glen, Sophie Turner, Alfie Allen, Gwendoline Christie, Kit Harington, Nicolaj Coster-Waldau und Carice Van Houten (vlnr).
Foto: AFP

Die Ehrenrunde eines weiteren Publikumslieblings misslang jedoch: Die bereits vielfach Emmy-prämierte Comedy-Serie „Veep - Die Vizepräsidentin“ über eine skrupellose Spitzenpolitikerin mit unfähigem Team war im Mai nach sieben Staffeln zu Ende gegangen. Hauptdarstellerin Julia Louis-Dreyfus hat für ihre Rolle als Präsidentin Selena Meyer bis 2017 schon sechs Emmys gewonnen. Sie hatte dann eine schwere Krebserkrankung überwunden und nach ihrer Genesung die nun zur Wahl stehende siebte und letzte Staffel abgedreht - aber bekam in der Kategorie der besten Hauptdarstellerin in einer Comedy-Serie zur großen Überraschung vieler Beobachter in diesem Jahr keinen Emmy.


George R. R. Martin lieferte die Vorlagen für die erfolgreiche Serie "Game of Thrones"  -  und auch diesmal sieht es so aus, als wenn die Serie wieder viele Preise bei den diesjährigen Emmys gewinnen wird
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Anstelle dessen gewann Neuankömmling Phoebe Waller-Bridge, die mit ihrer Amazon-Comedy-Serie „Fleabag“ der Konkurrenz von „Veep“ gleich auch noch den Preis als beste Comedy-Serie wegschnappte. „Jetzt wird es aber wirklich albern“, kommentierte Waller-Bridge in ihrer Dankesrede - nachdem sie insgesamt drei Trophäen, auch noch die für das beste Drehbuch, eingesammelt hatte.

Zu den weiteren Gewinnern gehörten die Serien „Chernobyl“ und „The Marvelous Mrs. Maisel“ und „Ozark“. Billy Porter gewann als erster offen homosexueller Mann in der Kategorie bester Hauptdarsteller in einer Drama-Serie für seine Rolle in „Pose“.


(FILES) In this file photo taken on July 10, 2019, the Netflix logo is seen on a phone in this photo illustration in Washington, DC. - Netflix shares plunged more than 10 percent in after-hours trade on July 17, 2019, after its quarterly update showed weaker-than-expected subscriber growth for the streaming television sector leader. Netflix said it added 2.7 million new subscribers worldwide in the April-June period, well below expectations, as the sector prepared for offerings from rival groups including Walt Disney, Apple and others. (Photo by Alastair Pike / AFP)
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Die Emmys werden in rund 120 Kategorien von etwa 24 000 Mitgliedern der Television Academy vergeben. Bei der Gala, in diesem Jahr zum vierten Mal in der Geschichte ohne Moderator, stehen die Hauptkategorien im Mittelpunkt. Zusammengezählt mit den Nebenkategorien sammelte der Premium-Kabelfernsehsenders HBO mit 34 die meisten Trophäen ein, dahinter folgte der Streamingdienst Netflix mit 27, Amazon mit 15, National Geographic mit 8 und der TV-Sender NBC mit 7.    

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Foto: AFP



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