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„Furious 7" kaum zu bremsen
Kultur 20.04.2015 Aus unserem online-Archiv
Im Kino

„Furious 7" kaum zu bremsen

Atemberaubende Action: Furious 7
Im Kino

„Furious 7" kaum zu bremsen

Atemberaubende Action: Furious 7
Universal Pictures International
Kultur 20.04.2015 Aus unserem online-Archiv
Im Kino

„Furious 7" kaum zu bremsen

Ein Film, der ordentlichen Verkehrsteilnehmern die Haare zu Berge stehen lässt, ist erneut der Gewinner an den amerikanischen Kinokassen. Aber ein Film, der allen die Haare zu Berge stehen lassen will, ist der eigentliche Sieger.

(dpa) - „Fast & Furious 7“ musste ordentlich Federn lassen, ist aber nach wie vor an der Spitze der Kinocharts in den USA und Kanada. Laut Boxoffice Mojo spielte der Raserfilm an seinem dritten Wochenende gut 29 Millionen Dollar (26,8 Millionen Euro) ein. Das war nicht einmal die Hälfte des Vorwochenergebnisses, aber immer noch mehr als bei zwei Neueinsteigern: Die Komödie „Paul Blart: Mall Cop 2“ brachte es auf 24, „Unknown User“ auf 16 Millionen Dollar.

Der Horrorfilm ist wieder ein Beispiel, wie Filme einen deutschen Titel bekommen, der so gar nicht deutsch klingt. Denn „Unknown User“ ist nicht etwa auch der Originalname, in den USA heißt der Film schlicht „Unfriended“. Mit dem dritten Platz ist der Film der eigentliche Sieger, denn er soll gerade einmal eine Million Dollar gekostet haben. Es ist wieder das Phänomen eines mit einfachsten Mitteln gedrehten Horrorfilms, der aber im Umsatz bei den ganz Großen mitspielt.

So erfolgreich wird „Paul Blart: Mall Cop 2“ wohl nicht werden, trotz des höheren Umsatzes am Startwochenende. Die Komödie mit „King of Queens“ Kevin James wurde von der amerikanischen Kritik als „genau so mittelmäßig wie der erste“ beschrieben.

Der Animationsfilm „Home“, fiel von Platz zwei auf vier mit noch 10,3 Millionen Dollar. Die Romanverfilmung „The Longest Ride“ folgt mit 6,8 Millionen Dollar auf Platz fünf, und die Nummer sechs hat „Get Hard“ mit 4,8 Millionen inne. Auf dem siebten Platz folgt der dritte Neueinsteiger, „Monkey Kingdom“. Das klingt erst einmal nicht besonders erfolgreich. Für eine Dokumentation, es geht um Affen in Sri Lanka, ist das Ergebnis von gut 4,7 Millionen Dollar allerdings mehr als ordentlich.


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