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Kurzmeldungen Kultur 14.01.2019

Filmfestival Max Ophüls Preis startet

 (dpa/lrs) - Mit der Weltpremiere von Philipp Leinemanns Polit-Thriller „Das Ende der Wahrheit“ wird am (heutigen) Montag (19.30 Uhr) das 40. Filmfestival Max Ophüls Preis (MOP) in Saarbrücken eröffnet. Bis Sonntag werden mehr als 43 000 Gäste erwartet - darunter auch Prominente wie Til Schweiger, Christiane Paul, Ronald Zehrfeld, Claudia Michelsen und Alexander Fehling. Eine der bekanntesten deutschen Schauspielerinnen, Iris Berben, wird am Montagabend für ihre Verdienste um den Filmnachwuchs mit dem Ehrenpreis des MOP ausgezeichnet.

Insgesamt stehen 153 Filme auf dem Programm. 62 davon - darunter Uraufführungen und Deutschland-Premieren - starten in den vier Wettbewerben Spielfilm, Dokumentarfilm, Mittellanger Film und Kurzfilm. Mit Preisgeldern in Höhe von 118 500 Euro wird nach Auskunft der Veranstalter ein Rekord erreicht. Die Bandbreite der Filme reicht von Themen wie sexueller Missbrauch über gesellschaftliche Verarmung und Isolation bis hin zu Generationenporträts, Medienkritik, Wahlkampf, künstliche Intelligenz und Migration.

Das Filmfestival Max Ophüls Preis gilt als das wichtigste Festival für den jungen deutschsprachigen Film und steht für die Entdeckung junger Talente aus Österreich, Deutschland und der Schweiz.


Heute

Kurzmeldungen Lokales Heute um 13:38

Motorradfahrer gestürzt

(rc) - Am Samstagnachmittag kurz nach 14 Uhr kam es auf der Strecke CR327 zwischen Weicherdingen und Mecher zu einem Motorradunfall. 
Wie die Polizei meldet, verlor ein Motorradfahrer in einer scharfen Linkskurve die Kontrolle über seine Maschine, streifte die Leitplanken und prallte gegen ein Hinweisschild.
Der Fahrer wurde dabei verletzt und musste ins Krankenhaus gefahren werden.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 13:15

Aggressiver Motorradfahrer attackiert mit Pfefferspray

(rc) - Am späten Samstagnachmittag kurz vor 19 Uhr wurde der Polizei in Bad Mondorf ein Motorradfahrer gemeldet, der zu tief ins Glas geschaut hatte und sich außerdem aggressiv gegenüber anderen verhielt.

Zunächst soll der Fahrer an der Place Bernard Weber von seinem Motorrad gestürzt sein. Zeugen halfen ihm dann wieder auf die Beine. Eine von denen berichtete dann aber später den Polizeibeamten, dass der Motorradfahrer ihn mit Pfefferspray besprühte, als er ihm beim Aufstehen behilflich sein wollte. 


Die Polizisten stellten vor Ort fest, dass der verunfallte Motorradfahrer stark betrunken war. Ein Atemlufttest ist positiv ausgefallen. Anhand einer Personendurchsuchung fanden die Beamten dann die genannte Pfefferspray-Flasche sowie ein Klappmesser.

Als die Beamten den Fahrer zum Polizeiwagen begleiteten, riss dieser sich los und schlug mit seinem Helm um sich, wobei er einen der Zeugen traf.  Auf der Polizeidienststelle wurde dann noch festgestellt, dass der Fahrer keinen gültigen Führerschein hatte. 

Der Motorradfahrer wurde protokolliert. Pfefferspray, Messer, sowie das Motorrad wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt.

Kurzmeldungen International Heute um 11:48

Lawine in der Schweiz reißt vier Menschen mit

Bei einem Lawinenabgang im Schweizer Kanton Wallis sind nach Polizeiangaben vier Menschen von den Schneemassen mitgerissen worden. Das Unglück ereignete sich am Sonntag in der Gipfelregion des Clochers d'Arpettes rund 60 Kilometer südöstlich des Genfersees. Die Lawine löste sich auf etwa 2800 Metern Höhe. Die Bergrettung sei vor Ort, teilte die Polizei mit.


Kurzmeldungen International Heute um 09:04

Massaker in malischem Dorf

(dpa) - Im Zentrum Malis hat eine bewaffnete Gruppe ein Dorf überfallen und Einwohner massakriert. Ein Sprecher des malischen Militärs ging nach ersten Zählungen von mindestens 115 Todesopfern aus. Das Büro von UN-Generalsekretär António Guterres sprach von 134 Toten und Dutzenden Verletzten. Nach Militärangaben stürmten unbekannte Bewaffnete am Samstagmorgen das Dorf Ogossagou Peulh in der Region Mopti. Unter den Toten seien schwangere Frauen, kleine Kinder und Senioren. „Die Zahl der Todesopfer ist grausam. Alle waren Zivilisten, es gibt viele Verletzte und eine Reihe von Häusern wurden angezündet“, sagte Regierungssprecher Amadou Koita.

Es gab demnach Hunderte Fälle von Brandstiftung. Die Regierung sandte Truppen, um die Gegend zu sichern. Guterres zeigte sich schockiert von der Gewalt. Er forderte die malischen Behörden auf, ihre Bemühungen zu verdoppeln, „um Frieden und Stabilität nach Zentralmali zurückzubringen“. Wer hinter dem Überfall steckt, war zunächst unklar.

Das Auswärtige Amt verurteilte das Massaker am Sonntag in einer Stellungnahme. „Die Spirale der Gewalt ‎in Zentralmali muss unterbrochen werden. Die Täter müssen zur Rechenschaft gezogen werden“, hieß es. Dazu sei wichtig, dass Mali die Sicherheitsverantwortung in der Region übernehme. „Deutschland steht bereit, hierbei zu unterstützen“, erklärte das Auswärtige Amt.

Nachdem islamistische und andere Aufständische den Norden Malis 2012 vorübergehend unter ihre Kontrolle gebracht hatten, hat sich die Sicherheitslage in dem westafrikanischen Land immer weiter verschlechtert. Bewaffnete Gruppen greifen neben Zivilisten auch immer wieder einheimische und internationale Streitkräfte an. Eine UN-Friedensmission ist seit 2013 in Mali im Einsatz.


Gestern

Kurzmeldungen Lokales 23.03.2019

Einbruchsversuch in Kehlen

In Kehlen kam es am Freitagabend kurz vor 22 Uhr zu einem Einbruchsversuch. Wie die Polizei meldet, hat ein Bewohner eines Einfamilienhauses zunächst eigenartige Geräusche vernommen. Als er rausschaute, ertappte er eine Person, welche versuchte in das Haus einzudringen. 

Die Person ergriff sofort die Flucht. Jegliche Versuche des Hausbewohners sie daran zu hindern, schlugen fehl. Die Polizei wurde kontaktiert. Diese leitete sofort eine Fahndung nach dem Einbrecher ein, bislang ohne Erfolg.

Kurzmeldungen Lokales 23.03.2019

Zeugenaufruf: Beleuchtung geklaut

(rc) - Auf einem Feldweg zwischen Büderscheid und Nocher (Gemeinde Goesdorf) wurden in der Nacht zum Samstag sämtliche LED-Beleuchtungen von einer Maschine, die zu Waldarbeiten dient, abmontiert und entwendet. Das meldete die Polizei am Samstag.

Hinweise sollen der Polizei unter der Telefonnummer 24 48 91 000 mitgeteilt werden.

Vorgestern

Boeing droht Kundenverlust

(dpa) - Die Krise des Luftfahrtriesen Boeing verschärft sich weiter: Nach zwei Flugzeugabstürzen mit insgesamt 346 Toten bestätigte nun die erste Airline die Absicht, einen milliardenschweren Großauftrag zu stornieren. Indonesiens staatliche Fluggesellschaft Garuda will eine Bestellung über 49 Maschinen des Typs Boeing 737 Max rückgängig machen. Der Boeing-Konzern, der wegen seiner Unglücksflieger ohnehin schon mit einem enormen Vertrauensverlust kämpft, gerät damit weiter unter Druck.

Der Wert der Bestellung von Garuda Indonesia liegt nach Listenpreis bei mehr als vier Milliarden Euro, bei Großaufträgen sind aber starke Rabatte üblich. Garuda ist die größte Fluglinie des südostasiatischen Landes. In einem Schreiben an Boeing, das am Freitag veröffentlicht wurde, heißt es über den Unglücksflieger 737 Max 8: „Unsere Passagiere haben seit den Abstürzen nur noch geringes Vertrauen in diese Maschine. Sie vermeiden es, die Max 8 zu benutzen“.

Viele Fluglinien weltweit lassen ihre Boeing 737 Max - ein recht neues Modell - nach den Abstürzen sicherheitshalber am Boden. Derzeit laufen internationale Untersuchungen, ob möglicherweise eine fehlerhafte Technik Grund für die Unglücke ist. Auch die Frage, ob bei der Zulassung der Flieger durch die US-Luftfahrtbehörde FAA alles mit rechten Dingen zuging, ist Gegenstand von Ermittlungen, in die sich jüngst auch die US-Bundespolizei FBI eingeschaltet haben soll.

Eine der abgestürzten Maschinen vom Typ Boeing 737 Max 8 gehörte der indonesischen Billigfluglinie Lion Air. Die andere flog für die äthiopische Ethiopian Airlines. Garuda selbst hatte bislang nur einen solchen Jet in Betrieb, der jetzt möglicherweise verkauft oder zurückgegeben wird. Ob die indonesische Airline ihre Boeing-Maschinen einfach so abbestellen kann, bleibt abzuwarten. Aus den Verträgen auszusteigen, könnte sich schwierig gestalten. Ein Boeing-Sprecher erklärte auf Nachfrage lediglich, dass sich der Konzern grundsätzlich nicht zu Verhandlungen mit seinen Kunden äußere.

"VW würde zweiten Dieselskandal nicht überleben"

(dpa) - Der von der US-Justiz zur Aufarbeitung des Abgasskandals eingesetzte Aufpasser Larry Thompson hat Volkswagen laut „Spiegel“ vor weiteren Rechtsverstößen gewarnt. „Einen zweiten Dieselskandal würde Volkswagen nicht überleben“, sagte Thompson dem Nachrichtenmagazin. Der Autogigant müsse so umgebaut werden, dass kein zweiter Skandal geschehen könne: „Der Konzern bewegt sich, aber wir müssen uns darüber im Klaren sein, wie viel harte Arbeit noch vor uns liegt.“ Am Ende müsse er beurteilen, ob neue Programme wie eine Hotline für anonyme Hinweisgeber auch funktionierten – „und nicht abrupt enden, sobald ich wieder nach Atlanta abreise“.


Drei Millionen Briten wollen Exit vom Brexit

(dpa) - Viele Briten haben das Gezerre um den EU-Austritt satt. Mehr als drei Millionen Menschen unterzeichneten bis Freitagnachmittag eine ans Unterhaus gerichtete Online-Petition: In ihr wird gefordert, in der Europäischen Union zu bleiben. Zeitweise war die Webseite wegen des Ansturms nicht zu erreichen. Premierministerin Theresa May hatte einem Exit vom Brexit aber erst wieder beim EU-Gipfel in Brüssel eine klare Absage erteilt.

Einen Rekord hat die Petition aber noch nicht gebrochen, wie die britische Nachrichtenagentur PA berichtete. Eine Bitte um ein zweites Brexit-Referendum hatten fast 4,2 Millionen Menschen unterzeichnet. Eine Petition gegen einen geplanten Staatsbesuch von US-Präsident Donald Trump in London kam auf fast zwei Millionen Unterstützer. Alle britischen Staatsbürger - auch im Ausland - und Einwohner in Großbritannien dürfen solche Online-Petitionen unterzeichnen.


Hoher Sachschaden durch herrenloses Postauto

(dpa/lrs) - Ein Postauto hat sich am Freitag in Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz) selbstständig gemacht und dabei einen hohen Sachschaden verursacht. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein 39-jähriger Postbote das Auto auf einer abschüssigen Straße abgestellt und nicht ausreichend gegen das Wegrollen gesichert. Als der Mann das Auto verließ, rollte der Kastenwagen rückwärts die Straße herunter.

Eine kreuzende Bundesstraße konnte der Wagen noch unfallfrei passieren, anschließend stieß der Wagen gegen einen Stromkasten, ein Verkehrsschild und landete schließlich in einem Metallgeländer. Dieses verhinderte, dass das Auto auf den darunter befindlichen Radweg stürzte. Am Wagen entstand ein Schaden von etwa 8000 Euro, weitere 7500 Euro Schaden richtete das führerlose Fahrzeug laut Polizei auf seinem Weg an. Die angrenzende Bundesstraße wurde bei der Bergung des Postautos für einige Minuten gesperrt.


Kurzmeldungen Lokales von Sarah CAMES 22.03.2019

138 Autofahrer in Alkoholkontrollen

Nach Anweisungen der Staatsanwaltschaft wurden am Donnerstag Abend zwischen 21.00 und 23.30 Uhr zwei Alkoholkontrollen in Cruchten und Angelsberg durchgeführt. Von den 138 Fahrern, die in die Kontrolle geraten waren, hatten zwei zu viel getrunken. Ihnen wurde noch vor Ort der Führerschein entzogen.

Mann in China rast mit Auto in Fußgänger

(dpa) – Ein Mann in Zentralchina ist nach einem Medienbericht mit einem Auto in eine Gruppe von Fußgängern gefahren und hat dabei sechs Menschen getötet. Der Fahrer wurde später von der Polizei erschossen, wie der chinesische Staatssender CCTV am Freitag berichtete. Die Tat ereignete sich demnach in der Stadt Zaoyang (Provinz Hubei). Weitere Informationen lagen zunächst nicht vor.

Nach einer ähnlichen Attacke mit 15 Todesopfern war im Dezember ein Mann in China zum Tode verurteilt worden. Der Verurteilte war laut Staatsmedien in der Stadt Hengyang zunächst mit einem SUV-Geländewagen auf einem öffentlichen Platz in eine Menschenmenge gerast. Dann setzte er seinen Angriff, bei dem es auch 43 Verletzte gab, mit einer Schaufel und einem Messer fort.

Ebenfalls im Dezember hatte im Südosten Chinas ein Mann einen Bus entführt und war in eine Menschenmenge gefahren. Dabei wurden acht Menschen getötet und 22 weitere verletzt, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.

Chinas Städte gelten im internationalen Vergleich als sicher. Dennoch gibt es immer wieder Berichte über Gewalttaten wie Bombenanschläge, Brandstiftungen und Messerangriffe. Oft werden persönliche Fehden oder psychische Probleme der Täter als Grund für Angriffe genannt. Gelegentlich wurden Attacken auch militanten Separatisten zugeschrieben.