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Fiktion und Erinnerung
Der junge Leutnant mit Luxemburger Wurzeln John Dolibois (Maximillien Jadin) interviewt den "morbid eitlen" Hermann Göring.

Fiktion und Erinnerung

Foto: Bohumil Kosthoryz
Der junge Leutnant mit Luxemburger Wurzeln John Dolibois (Maximillien Jadin) interviewt den "morbid eitlen" Hermann Göring.
Kultur 15 4 Min. 02.03.2018

Fiktion und Erinnerung

Marc THILL
Marc THILL
Die Geschichte ist spannend, das Thema ernst, die Erzählform innovativ. Willy Perelstzejn schlägt mit seiner Dokumentation „Ashcan“ ein wenig bekanntes Kapitel des Krieges auf und lässt dabei Film und Theater verschmelzen: Die Nazis von gestern stehen heute auf der Bühne.

Bad Mondorf, im Mai 1945. Die US-Armee bringt Nazigrößen – an ihrer Spitze Hermann Göring – ins Hotel Palace. Zum Verhör. Codename „Ashcan“ – Ascheeimer. Bis September sind führende Repräsentanten Nazi-Deutschlands im improvisierten Gefängnis untergebracht und werden von amerikanischen Offizieren ausgefragt. Damals weiß kaum jemand in Luxemburg darüber Bescheid, und auch heute noch kennen nur wenige diese Episode der Geschichte.

Willy Perelsztejn hat dazu einen Dokumentarfilm produziert ...

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