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Fernsehpreise in den USA: „Game of Thrones“ sahnt bei den Emmys ab
Kultur 12 2 Min. 21.09.2015

Fernsehpreise in den USA: „Game of Thrones“ sahnt bei den Emmys ab

24 Mal war die Serie "Game of Thrones" für den US-Fernsehpreis Emmy nominiert, zwölf Trophäen gab es schließlich für die Fantasy-Serie. Zu den großen Gewinnern zählte zudem die Washington-Satire "Veep".

(dpa) - Mit „Game of Thrones“ und „Veep“ hat der amerikanische Kabelsender HBO die Emmys beherrscht. Das 1972 gestartete Unternehmen gewann die wichtigsten Fernsehpreise nicht nur in der Königskategorie „Dramaserie“ und in der Kategorie „Komödienserie“.

Auch bei Miniserie/Fernsehfilm ging der Preis am Sonntagabend (Ortszeit) in Los Angeles an eine HBO-Produktion, „Olive Kitteridge“ nach dem Roman von Elizabeth Strout. Die Miniserie gewann allein acht Preise, darunter für Hauptdarstellerin Frances McDormand und Nebendarsteller Bill Murray.

„Game of Thrones“ gewann gleich zwölfmal. Mit doppelt so vielen Nominierungen war das Fantasyspektakel als großer Favorit ins Rennen gegangen. Von der Serie sind bislang fünf Staffeln gezeigt worden. In all den Jahren war sie 83 Mal nominiert, 26 Emmys stehen jetzt bei den Schauspielern, Drehbuchschreibern, Regisseuren und gerade auch Kostümbildnern und Requisiteuren.

Jon Hamm, Hauptdarsteller der gefeierten Serie „Mad Men“, bekam endlich seinen Emmy. Der 44-Jährige gewann als bester Hauptdarsteller einer Dramaserie. Hamm war bereits 16 Mal nominiert. Aber obwohl „Mad Men“ in den ersten Jahren mit Emmys überhäuft wurde, war es der erste für Hamm. Die Serie um eine Werbeagentur im New York der sechziger Jahre war nach sieben Staffeln im Mai in den USA zu Ende gegangen.

Bei den Frauen gewann Viola Davis (50) den Hauptpreis - als erste Schwarze. Sie bekam ihn für ihre Rolle in „How to Get Away with Murder“. Von der Serie ist erst eine Staffel ausgestrahlt, die zweite aber schon bestellt.

Bei den Komödien gingen die Preise an Julia Louis-Dreyfus und Jeffrey Tambor. Louis-Dreyfus gewann für ihre Rolle als Selina Meyer in der Washington-Satire „Veep“. Tambor, der erst im Alter seinen Durchbruch hatte, wurde für seine Rolle als transsexuelle Maura Pfefferman in „Transparent“ geehrt. Für ihn ist es der erste, für sie der sechste Emmy.

„Veep“ konnte neun Nominierungen in fünf Preise umwandeln. „Transparent“, eine Eigenproduktion von Amazon, gewann auch fünfmal, war aber sogar elfmal nominiert. Fünf wurden es auch für „American Horror Story - Freak Show“. Die Serie war mit 19 Nominierungen eine der Favoritinnen.

Tracy Morgan nach Unfall wieder in der Öffentlichkeit

Tracy Morgan zeigte sich bestens gelaunt an der Seite seiner Frau Megan Wollover.
Tracy Morgan zeigte sich bestens gelaunt an der Seite seiner Frau Megan Wollover.
AFP

Mit einem Überraschungsauftritt rührte US-Komiker Tracy Morgan (46) Publikum und Fernsehzuschauer. Mehr als ein Jahr nach seinem schweren Autounfall präsentierte er am Sonntagabend in Los Angeles den Preis für die beste Dramaserie („Game of Thrones“). „Dank meiner Ärzte, Familie und wunderbaren, frisch gebackenen Ehefrau stehe ich hier auf meinen eigenen Beinen“, sagte der „30 Rock“-Star unter dem Applaus der zahlreichen Prominenten im Saal. 

Bei dem Autounfall im Juni vergangenen Jahres hatte ein Lastwagen den Kleinbus des Schauspielers gerammt. Dabei war ein Mensch ums Leben gekommen. Morgan musste am Bein operiert und wochenlang in Krankenhäusern und Rehazentren behandelt werden. 

„Mann, es fühlt sich toll an, wieder zurück zu sein!!! Liebe euch alle“, twitterte der 46-Jährige nach der Show und posierte vor Reportern mit seiner Frau Megan Wollover, die er vor gut einem Monat bei einer kleinen Zeremonie geheiratet hatte.


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