Eröffnung der Luxembourg Art Week

Spiegelbild der Szene

Die Luxembourg Art Week schließt ihre Pforten am kommenden Wochenende.
Die Luxembourg Art Week schließt ihre Pforten am kommenden Wochenende.
Foto: Chris Karaba

(dco) - Schon im Vorfeld war die Aufregung groß: Würde dieses Konzept aufgehen, Meisterwerke, gehandelt von international tätigen Galerien, in direktem Zusammenhang mit den für den diesjährigen Herbstsalon ausgewählten nationalen Künstlern des Cercle Artistique de Luxembourg, gemeinsam zu zeigen? Wer im Vorfeld schon einmal in die Halle in Limpertsberg schauen konnte, stellte fest, wie fließend der Übergang sein kann – das  zeigen auch die Bilder unseres Fotografen Chris Karaba.

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Auch wenn der Bereich des CAL im vorderen Hallenteil eine klare Trennung vom Bereich der nationalen und internationalen Galerien etwa im Verhältnis 1:2 erfährt,  können die Werke der 34 Salonteilnehmer "atmen". Im Gegensatz zu mancher Box -  wie zum Beispiel der der Galerie Clairefontaine – die sehr viele Aspekte ihres Programm auf recht beengtem Raum vereint.

Im Interesse aller

Ganz wichtig ist dieser Schulterschluss zwischen Breitenkultur, Talentförderung und Kunstkommerz dennoch – auch wenn die Saat vielleicht erst nach weiteren Auflagen weiter aufgehen wird. Erste Kommentare deuten schon auf eine Neuauflage bei gutem Zuspruch. Denn letztlich bieten sich Chancen für eine neue Dialoge, die sonst nur weit außerhalb des Landes auf anderen Plattformen oder in Nischen stattfinden. Über den CAL haben nicht nur Talente eine Chance, sondern es findet sich ein großes Spektrum der Kunstinteressierten ein, die als Zielpublikum eine große Rolle letztlich auch für die Galerien spielen. Zudem gewinnt der Salon mehr Freiraum durch mehr Ausstellungsfläche.

Andererseits demonstrieren die Galerien des Landes, dass ihnen ihr eigenes Geschäft zwar wichtig ist , aber es auch gemeinschaftliche Zeichen geben muss. Und nicht zuletzt belebt das Event den hauptstädtischen Terminkalender mit neuer Energie -  auch wenn die Halle Victor Hugo nicht gerade das Prachtstück unter den städtischen Ausstellungsmöglichkeiten darstellt -  aber immerhin die passende Fläche liefert.