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Erbe verpflichtet
Leitartikel Kultur 2 Min. 19.09.2019
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Erbe verpflichtet

Die Oasenstadt Palmyra in Syrien: Getrieben von der Idee, kulturelle Identität auslöschen zu müssen, wurde dort jahrtausendalte Kultur gesprengt und zerschossen.

Erbe verpflichtet

Die Oasenstadt Palmyra in Syrien: Getrieben von der Idee, kulturelle Identität auslöschen zu müssen, wurde dort jahrtausendalte Kultur gesprengt und zerschossen.
Foto: AFP
Leitartikel Kultur 2 Min. 19.09.2019
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Erbe verpflichtet

Marc THILL
Marc THILL
Warum kulturelle Rettung auch humanitäre Hilfe bedeutet.

Es ist ein Begleitphänomen von Kriegen und Ausdruck menschlichen Irrsinns: die Zerstörung bedeutender Monumente. Bereits im Jahr 356 vor Christus hat Herostratos, ein ionischer Hirte, den Artemistempel von Ephesos und damit eines der sieben Weltwunder der Antike in Brand gesteckt, um seinen Namen unsterblich zu machen. Auch Kreuzritter, Revolutionstruppen und Kommunarden haben immer wieder gebrandschatzt und Denkmäler zerstört.

Mit seinem Pamphlet „Guerre aux démolisseurs“ hat der französische Schriftsteller Victor Hugo im Jahr 1825 jede Form von Vandalismus verurteilt ...

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Wo auch immer bewaffnete Konflikte ausgetragen werden, ist Kulturerbe, nach der Zivilbevölkerung, stets zweitgrößter Leidtragender – nicht als beklagenswerter Kollateralschaden, sondern konsequent anvisiertes Kriegsopfer.