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„Eng nei Zäit“ für Max-Ophüls-Preis nominiert
Kultur 09.12.2015 Aus unserem online-Archiv
Luxemburger Film im Rennen

„Eng nei Zäit“ für Max-Ophüls-Preis nominiert

Luc Schiltz (vorne) ist der Held der Geschichte um einen Mord im Ösling.
Luxemburger Film im Rennen

„Eng nei Zäit“ für Max-Ophüls-Preis nominiert

Luc Schiltz (vorne) ist der Held der Geschichte um einen Mord im Ösling.
Foto: Patrick Muller
Kultur 09.12.2015 Aus unserem online-Archiv
Luxemburger Film im Rennen

„Eng nei Zäit“ für Max-Ophüls-Preis nominiert

Der Luxemburger Kinoerfolg „Eng nei Zäit“ von Regisseur Christoph Wagner geht neben fünfzehn weiteren Filmen ins Rennen um den Max-Ophüls-Preis - einem der wichtigsten deutschen Nachwuchsfilmpreise.

(dpa/ps) - Das Historiendrama „Eng nei Zäit“ von Christoph Wagner konnte in Luxemburger Kinos Kritiker und Publikum gleichermaßen begeistern und stößt nun auch im Ausland auf Zuspruch. Der Film über die schwierige Nachkriegszeit in Luxemburg ist für den Max-Ophüls-Preis nominiert – einen der wichtigsten deutschen Nachwuchsfilmpreise.

„Eng nei Zäit“ konkurriert mit fünfzehn anderen Filme aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und den USA um die begehrte Hauptkategorie des Max-Ophüls-Preises 2016. Aus 130 Werken seien 16 Spielfilme für die 37. Auflage des Saarbrücker Festivals ausgewählt worden, teilten die Veranstalter mit. Beim Max-Ophüls-Festival vom 18. bis 24. Januar bewerben sich neben Spielfilmen auch Kurz-, mittellange und Dokumentarfilme um insgesamt zwölf Auszeichnungen.

Der Hauptpreis, den Pol Cruchten als bislang einziger Luxemburger im Jahre 1993 mit „Hochzeitsnacht“ gewinnen konnte, ist mit 36 000 Euro dotiert.



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eng nei zäit
Kinostart von "Eng nei Zäit"
Schon jetzt gilt der Streifen als einer der Luxemburger Filmhighlights des Jahres: "Eng nei Zäit". Wieviel Arbeit vor und hinter der Kamera in das Nachkriegsdrama eingeflossen ist, hat unsere Kulturredaktion über Monate dokumentiert.
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Es ist einfach: Wer sich ein besseres, bzw. überhaupt ein Bild Luxemburgs vor rund 75 Jahren machen möchte und wem das Lesen der Artuso-Berichte zu dröge erscheint, der darf „Eng nei Zäit“ definitiv nicht verpassen.