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Eine Ehrung für Zubin Mehta
Kultur 1 31.12.2014 Aus unserem online-Archiv
Wiener Neujahrskonzert

Eine Ehrung für Zubin Mehta

Kultur 1 31.12.2014 Aus unserem online-Archiv
Wiener Neujahrskonzert

Eine Ehrung für Zubin Mehta

Zubin Mehta dirigierte das Wiener Neujahrskonzert bereits vier Mal. In diesem Jahr soll er mit dem Programm persönlich gewürdigt werden.
Zubin Metha
Zubin Metha
Photo: AFP

(dpa) - Das traditionelle Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker ist in diesem Jahr in großen Teilen dem Dirigenten Zubin Mehta (78) gewidmet. Der erste Teil des Programms stellt einen Bezug zu Mehta her, wie Orchester-Vorstand Andreas Großbauer am Montag mitteilte. Zudem soll mit der Werkauswahl das 650-jährige Bestehen der Universität Wien gewürdigt werden. Das ZDF überträgt das Konzert am Neujahrstag live ab 11.15 Uhr.

Der aus Indien stammende Maestro stand 1961 zum ersten Mal am Pult der Philharmoniker. Das Neujahrskonzert dirigiert Mehta nach 1990, 1995, 1998 und 2007 bereits zum fünften Mal. Damit gehört er zu den Dirigenten, die das Konzert mit am häufigsten geleitet haben.

Das diesjährige Eröffnungsstück „Ein Morgen, ein Mittag, ein Abend in Wien“ von Franz von Suppé solle einen Bezug zu Mehtas Studentenzeit in Wien herstellen, sagte Großbauer. Der frühere Musikdirektor der New Yorker Philharmoniker und Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper wurde an der Wiener Musikakademie ausgebildet.

Auf dem Programm stehen in diesem Jahr Werke von Johann Strauss Vater und Sohn, Eduard und Josef Strauss sowie von Franz von Suppé und dem dänischen Komponisten Hans Christian Lumbye. Den Abschluss bilden traditionellerweise der „Donauwalzer“ sowie der „Radetzky-Marsch“.

Unter anderem soll die erstmals bei einem Neujahrskonzert geplante „Studentenpolka“ von Johann Strauss einen Bezug zum 650-jährigen Bestehen der Universität Wien herstellen.

Laut ORF-Intendant Alexander Wrabetz wird das Konzert in etwa 90 Länder übertragen, darunter zum ersten Mal auf den Bahamas. Mehr als 50 Millionen TV-Zuschauer werden erwartet.

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