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Ein Objekt, ein Museum: Tod im Morgengrauen
Kultur 10 4 Min. 04.09.2017

Ein Objekt, ein Museum: Tod im Morgengrauen

Vesna ANDONOVIC
Vesna ANDONOVIC
Zwölf Schüsse zerreißen die morgendliche Ruhe und färben die Dämmerung blutrot. Dann ist es totenstill. Dieser 7. August 1948 ist der letzte Tag im Leben des Nicolas Bernardy: Er wurde gerade standrechtlich erschossen. Und ein zersplitterter Holzpfahl ist der letzte Zeuge.

Von Vesna Andonovic 

5.15 Uhr. Zwölf Schüsse zerreißen die morgendliche Ruhe und färben die Dämmerung blutrot. Dann ist es totenstill. Dieser 7. August 1948 ist der letzte Tag im Leben des Nicolas Bernardy: Er wurde gerade standrechtlich erschossen. Ein zersplitterter Holzpfahl ist der letzte Zeuge.

„Bis hier war er in der Erde eingegraben – die meisten Einschusslöcher befinden sich demnach so etwa in Herzhöhe“, führt Charles Manderscheid aus und zeigt etwa dreißig Zentimeter über dem Boden auf einen im oberen Bereich regelrecht zerfetzten Holzpfahl ...

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