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Ein Neuanfang
"My Generation", ein Britischer Dokumentationsfilm, erzählt die Geschichte der entwickendler Pop Szene in den 60er Jahren.

Ein Neuanfang

Poster: Lionsgate
"My Generation", ein Britischer Dokumentationsfilm, erzählt die Geschichte der entwickendler Pop Szene in den 60er Jahren.
Kultur 2 13.09.2018

Ein Neuanfang

Mireille MEYER
Mireille MEYER
Diese Woche sind „My Generation“ und „The Nun“ neu im Kino.

Mit dem „Swinging London“ der 1960er-Jahre bringen auch die, die sie nicht erlebt haben, eine aufstrebende Musikszene, ein neues Freiheitsdenken, gesellschaftliche Modernisierung, bunte Modeläden und den Minirock in Verbindung. In der Dokumentation „My Generation“ von David Batty erinnern sich Musik- und Filmstars wie Paul McCartney, Michael Caine, Roger Daltrey, Marianne Faithfull, Twiggy und Joan Collins an die kulturelle Revolution, die vor über einem halben Jahrhundert in England stattfand.

„Michael Caine invites you to experience the Sixties through his eyes“ verspricht der Trailer, und Caine ist im Film denn auch der Erzähler und der Interviewer der Stars. Die persönlichen Schilderungen derer, die die Geburt der Popkultur miterlebt haben, werden durch Filmmaterial aus den Archiven bebildert. Wenn die Dokumentation auch keine Analyse der Geschehnisse dieser Zeit bietet, so ist sie dennoch ein mit guter Musik untermalter köstlicher Zeitvertreib.

Der neue Horrorschocker „The Nun“ hat bislang sehr gemischte Kritik erhalten. Arthur Awanesjan schreibt zum Beispiel auf filmfutter.com: „Der absurde Eifer, mit dem ,The Nun‘ jedes erdenkliche Genreklischee bedient, grenzt an Selbstparodie. Das Ergebnis ist eine unbeabsichtigte, atmosphärische Horrorkomödie.“

Trotzdem wird der Spin-off zur „Conjuring“-Reihe, in dem die Hintergrundgeschichte der dämonischen Nonne Valak erzählt wird, die in den 1950er- Jahren ein Kloster terrorisiert, die Kinokassen klingeln lassen. Denn: Laut Entertainment Weekly wurde ein Werbeclip für „The Nun“ auf YouTube gesperrt, weil er gegen die Regeln der Website in Bezug zu schockierenden Inhalten verstoßen hat. Der Regisseur des Films, Corin Hardy, hat das Werbepotenzial dieses Zwischenfalls sofort erkannt und das Verbot als Ehrenzeichen für sein Werk bezeichnet.