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Ein Luxemburger in Mossul
Die Arbeit des digitalen Archäologen Juan Aguilar findet derweil meist unter Tage im Tunnelnetzwerk, das die IS-Kämpfer gruben, statt.

Ein Luxemburger in Mossul

Foto: PIERRE MATGÉ/UNIVERSITÄT HEIDELBERG/JUAN AGUILAR
Die Arbeit des digitalen Archäologen Juan Aguilar findet derweil meist unter Tage im Tunnelnetzwerk, das die IS-Kämpfer gruben, statt.
Kultur 2 4 Min. 03.09.2018

Ein Luxemburger in Mossul

Vesna ANDONOVIC
Vesna ANDONOVIC
Der Luxemburger Juan Aguilar ist ein „Digital Archaeologist“. Nein, das bedeutet nicht, dass er per Mausklick aus den Tiefen des Internets Dinge ans Tageslicht befördert, die viele am liebsten für immer vergessen würden. Aguilar nutzt modernste Technik, um altes Erbe zu erhalten – zuletzt im traurig berühmt gewordenen Mossul.

„Also ohne Frühstück geht gar nichts“, meint Juan Aguilar. Was als Bequemlichkeit durchgehen könnte, rückt erst das Wissen, dass dem jungen Mann danach ein 14 bis 16 Stunden langer, physisch anstrengender Arbeitstag und auch noch unter Tage bevorsteht, ins rechte Licht. Denn der Luxemburger Archäologe ist Teil einer nur vier Mann starken archäologischen Mission, die nach einem ersten Aufenthalt im April 2018 demnächst wieder in Mossul läuft.

Jede Minute will da sinnvoll genutzt werden, wenn man nur etwa dreieinhalb Wochen vor Ort ist ...

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