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Drehbuchautor Felix Huby im Alter von 83 Jahren gestorben
Kultur 20.08.2022
„Tatort“-Autor

Drehbuchautor Felix Huby im Alter von 83 Jahren gestorben

Eberhard Hungebühler, alias Felix Huby, Autor und Drehbuchschreiber von zahlreichen Tatort Sendungen, in seinem Büro am 16. November 2010. 

Bildnummer 55061501 Date 16 11 2010 Copyright Imago Sabeth Stickforth 16 11 2010 Berlin Zehlendorf Eberhard Hungebühler alias Felix Huby Author and Screenwriter from numerous Crime scene Broadcasts in his Office Culture Celebrities Shooting xo0x Kbdig  2020 horizontal Highlight  No Use Switzerland. No Use Germany. No Use Japan. No Use Austria
„Tatort“-Autor

Drehbuchautor Felix Huby im Alter von 83 Jahren gestorben

Eberhard Hungebühler, alias Felix Huby, Autor und Drehbuchschreiber von zahlreichen Tatort Sendungen, in seinem Büro am 16. November 2010. Bildnummer 55061501 Date 16 11 2010 Copyright Imago Sabeth Stickforth 16 11 2010 Berlin Zehlendorf Eberhard Hungebühler alias Felix Huby Author and Screenwriter from numerous Crime scene Broadcasts in his Office Culture Celebrities Shooting xo0x Kbdig 2020 horizontal Highlight No Use Switzerland. No Use Germany. No Use Japan. No Use Austria
Foto: imago/Sabeth Stickforth via Reuters
Kultur 20.08.2022
„Tatort“-Autor

Drehbuchautor Felix Huby im Alter von 83 Jahren gestorben

Er formte die „Tatort“-Kommissare Schimanski, Bienzle und Palu. Der gebürtige Schwabe Felix Huby prägte die deutsche TV-Kultur.

(dpa) - Er war ein Erfinder berühmter „Tatort“-Kommissare: Der Drehbuchautor und Schriftsteller Felix Huby ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Berichte der „Stuttgarter Zeitung“ und der „Stuttgarter Nachrichten“ bestätigte der Filmproduzent Zoran Solomun der Deutschen Presse-Agentur am Samstag unter Berufung auf Hubys Sohn. Nach Informationen der Blätter starb er am Freitag in Berlin nach schwerer Krankheit.

Huby war vor allem bekannt als Miterfinder des Duisburger „Tatort“-Kommissars Horst Schimanski und Erfinder des Stuttgarter Fernsehkommissars Ernst Bienzle und des Saarbrücker Ermittlers Max Palu. Neben Kriminalromanen schrieb er auch Sach- und Kinderbücher.

Er wurde am 21. Dezember 1938 als Eberhard Hungerbühler in Baden-Württemberg in Dettenhausen (Kreis Tübingen) geboren. Der gebürtige Schwabe arbeitete zunächst als Journalist. In den Siebzigern berichtete er als Korrespondent für das Nachrichtenmagazin „Spiegel“. In diese Zeit fielen etwa der RAF-Prozess und der Rücktritt des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Hans Filbinger (CDU).

Vielfach ausgezeichnet

Hubys Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet. Als Würdigung seiner Verdienste für Baden-Württemberg erhielt er 2019 den Verdienstorden des Bundeslandes. Für den „Tatort: Bienzle und der Tote im Weinberg“ bekam er laut SWR 2007 in Wien die „Goldene Romy“ für das beste Drehbuch des Jahres. 2016 wurde er mit dem Ehrenpreis der Baden-Württembergischen Filmschau ausgezeichnet.


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Der Intendant des Südwestrundfunks (SWR), Kai Gniffke, trauerte am Samstag um Huby, der über viele Jahre eng mit dem Sender verbunden gewesen sei. „Mit Felix Huby haben wir einen der prägenden Autoren der deutschen Fernsehkultur verloren“, sagte Gniffke laut Mitteilung. Als Bienzle-Erfinder habe er in unschätzbarem Maße dazu beigetragen, den Südwesten im TV zu repräsentieren. 


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Er war einer der erfolgreichsten Krimiautoren. 30 Jahre schrieb er über Mord und Totschlag in der Eifel und verkaufte Millionen Bücher.

Huby habe es in unvergleichlicher Art verstanden, das Lebensgefühl der Menschen in spannende und heitere Geschichten zu fassen. Dem SWR gehe nicht nur einer seiner produktivsten Autoren, sondern auch ein kritischer Begleiter verloren.

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