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Die Oscar-Gewinner im Überblick
Kultur 6 1 3 Min. 10.02.2020

Die Oscar-Gewinner im Überblick

Riesige Freude für koreanische Filmproduktion: Regisseur und Produzent Bong Joon-Ho mit Schauspielern und Filmcrew nach der Oscar-Verleihung.

Die Oscar-Gewinner im Überblick

Riesige Freude für koreanische Filmproduktion: Regisseur und Produzent Bong Joon-Ho mit Schauspielern und Filmcrew nach der Oscar-Verleihung.
Foto: AFP
Kultur 6 1 3 Min. 10.02.2020

Die Oscar-Gewinner im Überblick

Das erste Mal in der Geschichte der Preisverleihung triumphiert eine nicht-englischsprachige Produktion in der Königskategorie.

(dpa) - Die südkoreanische Satire „Parasite“ hat den Oscar für den besten Film gewonnen. Es war das erste Mal in der Geschichte, dass eine nicht-englischsprachige Produktion in der Königskategorie triumphierte. Regisseur und Produzent Bong Joon-Ho erhielt zudem den Regie- und Original-Drehbuch-Oscar sowie den Preis für den besten internationalen Film. Das Werk war mit vier Auszeichnungen der Gewinner des Abends.

Regisseur Bong Joon-Ho mit seinen vier Oscars, die sein Film bei der 92. Oscar-Verleihung gewonnen hat.
Regisseur Bong Joon-Ho mit seinen vier Oscars, die sein Film bei der 92. Oscar-Verleihung gewonnen hat.
Foto: AFP

Als beste Hauptdarstellerin wurde in der Nacht zu Montag in Hollywood Renée Zellweger für „Judy“ ausgezeichnet; in dem biografischen Film spielt sie die Sängerin Judy Garland. Bester Hauptdarsteller wurde Joaquin Phoenix für seine Rolle des späteren Batman-Gegenspielers „Joker“; das Drama wurde außerdem für die beste Filmmusik ausgezeichnet.


„Parasite" als tragikomischer und tiefschwarzer Sozialthriller
Wenn das wahre Grauen in einem Geruch oder einer flackernden Lampe lauert: Die südkoreanische Thriller-Tragikomödie „Parasite“ jagt den Zuschauer durch die Höllen von bitterer Armut und arrogantem Reichtum.

Drei Oscars gingen an das Kriegsdrama „1917“: Das Werk des Briten Sam Mendes wurde für Tonmischung und beste Spezialeffekte ausgezeichnet; Roger Deakins für die beste Kamera.

Brad Pitt und Laura Dern gewannen Oscars als beste Nebendarsteller. Pitt wurde für seine Rolle in dem Quentin-Tarantino-Film „Once Upon a Time in Hollywood“ ausgezeichnet, Dern für „Marriage Story“ des Regisseurs Noah Baumbach. Es waren die ersten Schauspiel-Oscars für Pitt und Dern. 

Als beste Hauptdarstellerin wurde in der Nacht zu Montag in Hollywood Renée Zellweger für „Judy“ ausgezeichnet.
Als beste Hauptdarstellerin wurde in der Nacht zu Montag in Hollywood Renée Zellweger für „Judy“ ausgezeichnet.
Foto: AFP

Sänger Elton John und sein Liedtexter Bernie Taupin erhielten den Oscar für den besten Filmsong: „(I'm Gonna) Love Me Again“ aus dem Biopic „Rocketman“.


Bong Joon-ho bringt die erste Goldenen Palme nach Südkorea.
Cannes: Kritischer, politischer – und weiblicher
Die Jury der 72. Internationalen Filmfestspiele von Cannes beweist in ihrer Preisauswahl Mut und Konsequenz.

Der von Michelle und Barack Obama unterstützte Film „American Factory“ gewann einen Oscar in der Kategorie Dokumentation. Die Netflix-Produktion von Steven Bognar und Julia Reichert erzählt von den Menschen in einer Fabrik im US-Bundesstaat Ohio. Damit ging die einzige deutsche Hoffnung - die Dokumentation „The Cave“ über ein unterirdisches Krankenhaus in Syrien - leer aus.

Die Gewinner der 92. Oscar-Verleihung im Überblick

  • Bester Film: „Parasite“ von Bong Joon Ho
  • Regie: Bong Joon Ho für „Parasite“
  • Hauptdarsteller: Joaquin Phoenix in „Joker“
  • Hauptdarstellerin: Renée Zellweger in „Judy“
  • Nebendarstellerin: Laura Dern in „Marriage Story“
  • Nebendarsteller: Brad Pitt in „Once Upon a Time in Hollywood“
  • Internationaler Film: „Parasite“ von Bong Joon Ho
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  • Kamera: Roger Deakins für „1917“
  • Original-Drehbuch: Bong Joon Ho und Han Jin Won für „Parasite“
  • Adaptiertes Drehbuch: Taika Waititi für „Jojo Rabbit“
  • Schnitt: Michael McCusker und Andrew Buckland für „Le Mans 66: Gegen jede Chance“
  • Filmmusik: Hildur Gudnadóttir für „Joker“
  • Filmsong: „(I’m Gonna) Love Me Again“ von Elton John und Bernie Taupin (für „Rocketman“)
Joaquin Phoenix holte den Oscar für die beste männliche Hauptrolle.
Joaquin Phoenix holte den Oscar für die beste männliche Hauptrolle.
Foto: AFP
  • Produktionsdesign: Barbara Ling und Nancy Haigh für „Once Upon a Time in Hollywood“
  • Tonschnitt: Donald Sylvester für „Le Mans 66 – Gegen jede Chance“
  • Tonmischung: Mark Taylor und Stuart Wilson für „1917“
  • Visuelle Effekte: Guillaume Rocheron, Greg Butler und Dominic Tuohy für „1917“
  • Animationsfilm: „A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando“ von Josh Cooley
  • Animations-Kurzfilm: „Hair Love“ von Matthew A. Cherry, Everett Downing Jr. und Bruce W. Smith
  • Dokumentarfilm: „American Factory“ von Steven Bognar und Julia Reichert
  • Dokumentar-Kurzfilm: „Learning to Skateboard in a Warzone (if you're a Girl)" von Carol Dysinger
  • Make-up/Frisur: Kazu Hiro, Anne Morgan und Vivian Baker für „Bombshell - Das Ende des Schweigens“
  • Kostümdesign: Jacqueline Durran für „Little Women“
  • Kurzfilm: „The Neighbors' Window“ von Marshall Curry 

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