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Die Apokalypse in Luxemburg
Der Prinz von Condé im Jahr 1648 in der Schlacht bei Lens. Bei diesem Kampf zwischen französischen und spanischen Truppen wurde der Luxemburger Provinzgouverneur Johann von Beck verletzt.

Die Apokalypse in Luxemburg

FOTO: AFP
Der Prinz von Condé im Jahr 1648 in der Schlacht bei Lens. Bei diesem Kampf zwischen französischen und spanischen Truppen wurde der Luxemburger Provinzgouverneur Johann von Beck verletzt.
Kultur 4 Min. 26.05.2018

Die Apokalypse in Luxemburg

Marc THILL
Marc THILL
Nach religiösen Konflikten warfen im Mai 1618 Vertreter der protestantischen böhmischen Stände zwei Statthalter des Habsburger Herrschers aus dem Fenster der Prager Burg. Mit dem Prager Fenstersturz begann vor 400 Jahren der Dreißigjährige Krieg. Der Geschichtsprofessor Pol Schiltz hat seine Auswirkungen auf Luxemburg erforscht.


  • Der Prager Fenstersturz war Auslöser des Dreißigjährigen Krieges. Dieser religiöse Kontext aber begann bereits hundert Jahre zuvor, als Luther seine 95 Thesen an eine Kirchentür nagelte. War es ein Religionskrieg?

Ein Religionskrieg zwischen Katholiken und Protestanten ist eine Interpretierung. Man kann es aber auch als einen Krieg um Macht verstehen. Jenigen, die sich damals als Katholiken oder Protestanten bezeichneten, ging es weniger um Religion als um Macht.

  • Es ging also darum, wer in Europa das Sagen hatte: Die Habsburger, die auch über Spanien herrschten, Frankreich oder die nördlichen Mächte wie Schweden und Dänemark. Wie war Luxemburg in dieses Europa eingebettet? Wie kam der Krieg zu uns?
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