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Deutscher Kurzfilmpreis für Ann Sophie Lindström
Näher hätte man den beiden Protagonisten nicht kommen können: „The Bitter with the Sweet“ von Ann Sophie Lindström hat die Jury überzeugt.

Deutscher Kurzfilmpreis für Ann Sophie Lindström

(Foto: Ann Sophie Lindström)
Näher hätte man den beiden Protagonisten nicht kommen können: „The Bitter with the Sweet“ von Ann Sophie Lindström hat die Jury überzeugt.
Kultur 1 30.11.2018

Deutscher Kurzfilmpreis für Ann Sophie Lindström

"Eine bestechend ehrliche Geschichte": Regisseurin und Kamerafrau Ann Sophie Lindström gewinnt mit „The Bitter with the Sweet“ den Deutschen Kurzfilmpreis.

Luxemburg/Potsdam. „Was auffällt ist das Netzwerk, das sich entfaltet: Man wird direkt von Festivals angeschrieben und lernt Produzenten kennen“, erklärt Ann Sophie Lindström. Für die luxemburgische Regisseurin, Kamerafrau und Fotografin eröffnen sich seit Mittwochabend neue Möglichkeiten.

Gemeinsam mit Uwe H. Martin hat Lindström, die auch für das Luxemburger Wort fotografiert, den Deutschen Kurzfilmpreis gewonnen. Ihr Film „The Bitter with the Sweet“ wurde als bester Dokumentarfilm bis 30 Minuten prämiert. Der Preis ist die höchst dotierte Auszeichnung für den Kurzfilm in Deutschland.

„The Bitter with the Sweet“ erzählt vom Alltag von Ricky und Gretchen, die im Norden Philadelphias in ärmlichen Verhältnissen leben. Ihre komplizierte Beziehung oszilliert zwischen Momenten der Vertrautheit, der Zärtlichkeit und der Wut. Mit der Kamera kam Lindström nah ran.

„Der Regisseurin und Kamerafrau Ann Sophie Lindström gelingt es, auf Augenhöhe mit den Protagonisten ungeschönt und ehrlich, aber vor allem mit Wärme und großer Sensibilität die Beziehung des Paares einzufangen“, befand die Jury.

Fotografin, Regisseurin und Kamerafrau Ann Sophie Lindström hat viel Zeit in den Kurzfilm investiert und plant, die Geschichte von Ricky und Gretchen weiterzuverfolgen.
Fotografin, Regisseurin und Kamerafrau Ann Sophie Lindström hat viel Zeit in den Kurzfilm investiert und plant, die Geschichte von Ricky und Gretchen weiterzuverfolgen.
Foto: Guy Wolff

„Man muss viel Zeit investieren und viel Vertrauen aufbauen; aber es hängt auch davon ab, wie viel die Leute geben wollen“, erklärt Lindström über ihre Arbeit mit den beiden Protagonisten.


Als "visual storyteller" bereist  Ann Sophie Lindström mit Kamera und Begleiter in Spe - Pony Dakota - die Welt.
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Im Ergebnis würdigte die Jury den Film als „eine bestechend ehrliche Geschichte über zwei Menschen, die oft nicht miteinander aber noch viel weniger ohne den anderen sein können.“ Näher hätte man den beiden Protagonisten nicht kommen können, hieß es in der Begründung weiter.

Jede Nominierung des Deutsches Kurzfilmpreises wird mit 15.000 Euro prämiert. Für den Kurzfilmpreis in Gold gibt es 30.000 Euro, wobei die Nominierungsprämie angerechnet wird. Insgesamt wurden bei der Verleihung in Potsdam sechs Filmteams mit einem Preis bedacht. C./sop



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