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Der Film ist dort, wo es hakt
Kultur 5 30.09.2020 Aus unserem online-Archiv

Der Film ist dort, wo es hakt

Tom Alesch verabscheut das Wort „Umweltsünder“ und wollte in seinem Film "Eng Äerd" - diese Woche neu im Kino -  keinem ins Gewissen reden, dafür aber jene Menschen zu Wort kommen lassen, die hinter den Luxemburger Initiativen für einen ressourcenschonenden Umgang mit der Erde stehen. Am ersten Filmtag fand übrigens in Luxemburg die erste Freitagsdemo der Schüler fürs Klima statt – auch darauf hielt er seine Kamera.

Der Film ist dort, wo es hakt

Tom Alesch verabscheut das Wort „Umweltsünder“ und wollte in seinem Film "Eng Äerd" - diese Woche neu im Kino - keinem ins Gewissen reden, dafür aber jene Menschen zu Wort kommen lassen, die hinter den Luxemburger Initiativen für einen ressourcenschonenden Umgang mit der Erde stehen. Am ersten Filmtag fand übrigens in Luxemburg die erste Freitagsdemo der Schüler fürs Klima statt – auch darauf hielt er seine Kamera.
Foto: CNA
Kultur 5 30.09.2020 Aus unserem online-Archiv

Der Film ist dort, wo es hakt

Die neue Kinowoche mit Filmen, von denen die meisten berühren und zugleich hinterfragen.

Zwei Streifen aus der Luxemburger Filmwelt kommen diese Woche neu ins Kino. „Eng Äerd“, ein Dokumentarfilm von Tom Alesch, und „The Racer“, eine Koproduktion von Calach Films. 

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Das Sportdrama „The Racer“ von Kieron J. Walsh erzählt die Geschichte des fiktiven belgischen Radfahrers Dom Chabol, einer der besten Begleitfahrer der Tour de France. Er opfert sich bei jedem Rennen, damit andere siegen können. Doch insgeheim hegt auch Dom Chabol den Wunsch, eines Tages das Gelbe Trikot zu tragen.

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Den Kinobesucher davon zu überzeugen, dass man auch anders und vor allem besser leben kann, will der Dokumentarfilm „Eng Äerd“ des Luxemburger Filmemachers Tom Alesch. Die Doku zeigt eine Vielzahl an positiven Initiativen in allen möglichen Alltagsbereichen, die ein besseres Miteinander und vor allem ein ressourcenschonendes Leben in Luxemburg möglich machen. „Eng Äerd“ ist eine Koproduktion des Centre national de l’audiovisuel, des Centre for Ecological Learning Luxembourg und des Kantons Redingen. 

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Die unter den Hashtags „MeToo“ und „BlackLivesMatter“ bekannten Initiativen haben die internationale Protestkultur in den vergangenen Monaten massiv geprägt. In „Misbehaviour“ treffen die Kerninhalte beider Bewegungen aufeinander. Der Historienfilm arbeitet sich an die Wahl der Miss World 1970 in London heran, als erstmals eine dunkelhäutige Frau den Wettbewerb gewann. 

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Als weitere neue Filme kommen diese Woche in die Kinos „Mon cousin“, eine französische Komödie mit Vincent Lindon, „Babyteeth“, eine Tragikomödie aus Australien, in der sich ein krebskrankes Mädchen zum Entsetzen seiner Eltern in einen jungen Junkie verliebt, „Gott du kannst ein Arsch sein“ ein deutsches Roadmovie mit Til Schweiger, „Enfant terrible“, ein Biopic über den deutschen Filmemacher Rainer Werner Fassbinder (Foto), der zweite Teil der Realverfilmungen des Puppenspiels „Jim Knopf und die Wilde 13“ sowie „On the Rocks“, die bereits dritte Komödie nach „Lost in Translation“ und „A Very Murray Christmas“, die Sofia Coppola mit Bill Murray gedreht hat.

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Das komplette Kinoprogramm auf wort.lu 

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