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D'Woch am Kino: Raus aus der Routine
Kultur 5 06.03.2019 Aus unserem online-Archiv

D'Woch am Kino: Raus aus der Routine

Selbst eine Superheldin wie Captain Marvel (Brie Larson) muss ab und an auf den öffentlichen Transport zurückgreifen.

D'Woch am Kino: Raus aus der Routine

Selbst eine Superheldin wie Captain Marvel (Brie Larson) muss ab und an auf den öffentlichen Transport zurückgreifen.
Foto: Marvel Studios
Kultur 5 06.03.2019 Aus unserem online-Archiv

D'Woch am Kino: Raus aus der Routine

Daniel CONRAD
Daniel CONRAD
Ausbrüche aus der gewohnten Routine: Fünf Filme laufen in dieser Woche in den Kinos an – was sie bei allen Unterschieden eint, sind die aufregenden Geschichten einer Wandlung, die sie erzählen.

Der Ausbruch aus dem Gewohnten ist im Kino nichts Neues. Denn, ohne dass die Protagonisten eine Art Wandlungsprozess durchlaufen, wäre Kino ja furchtbar langweilig. Doch wieder einmal beweisen die Filmemacher und Drehbuchautoren, wie ungewohnt sie diese Prozesse in Szene setzen können. 

Da wäre in dieser Woche erstens die französische Komödie „Le Mystère Henri Pick“ nach dem gleichnamigen Roman von David Foenkinos: Kann ein Pizzaiolo ein Doppelleben als Autor führen? 

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Denn Henri Pick war der Pizzabäcker des kleinen bretonischen Dorfes – und der soll für diesen Roman verantwortlich sein, den eine Literaturagentin ausgegraben hat und der nun reißenden Absatz findet? Die Suche nach dessen Geheimnis ist die Prämisse um dieses herrlich muntere Abenteuer zweier Literaturliebhaber. 

Und zweitens ist da „Captain Marvel“ – eine weitere, für die Leinwand adaptierte Superheldin, die einmal mehr durch einen Unfall und Kreuzung mit Alien-DNA zu ungeahnten Kräften kommt und in einen Krieg zwischen Außerirdischen gerät, der natürlich auch die Erde bedroht. 

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Dritter Film: „Celle que vous croyez“ – Juliette Binoche, die den Film neben ihrem Amt als Jurypräsidentin bei der diesjährigen Berlinale vorstellte, spielt Claire. Diese meldet sich, nachdem sie wegen einer jüngeren Frau verlassen wurde, mit einem falschen Profil zu Spionagezwecken bei Facebook an. 

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Ihre attraktive, junge Tarnung findet plötzlich das Interesse von Alex, einem nicht minder attraktiven, aber realen jungen Mann, dem Claire hinter ihrer Tarnung verfällt. Doch dann soll es ein Treffen im wirklichen Leben geben ... 

Auf ganz realen Hintergründen basiert „On the Basis of Sex“: Ruth Bader Ginsberg wurde in 1993 in den Obersten Gerichtshof der USA berufen. Das Ergebnis ihres langen Kampfes um die Gleichberechtigung von Mann und Frau, den sie seit den 1950er-Jahren führte. Der Film geht ihrem Engagement nach und bespiegelt damit die US-amerikanische Gesellschaft. 

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Und last but not least läuft „Sibel“ an. Die luxemburgische Koproduktion (Bidibul Productions) spürt der Geschichte um eine stumme junge Frau nach, die in ihrem türkischen Dorf gemieden wird.

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Als sie in ihrer abgeschiedenen Rückzugshütte einen Fremden aufnimmt, entdeckt sie plötzlich sich selbst.
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Das komplette Kinoprogramm auf www.wort.lu und auf den Kinoseiten 30-32 der aktuellen Mittwochsausgabe. 


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