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Christos „Floating Piers": Opfer ihres Erfolgs
Kultur 23.06.2016 Aus unserem online-Archiv

Christos „Floating Piers": Opfer ihres Erfolgs

Die „Floating Piers" erfreuen sich überwältigender Beliebtheit.

Christos „Floating Piers": Opfer ihres Erfolgs

Die „Floating Piers" erfreuen sich überwältigender Beliebtheit.
Foto: AFP
Kultur 23.06.2016 Aus unserem online-Archiv

Christos „Floating Piers": Opfer ihres Erfolgs

Nathalie RODEN
Nathalie RODEN
Christos schwimmende Stege im norditalienischen Iseo-See werden ab sofort nachts für Besucher geschlossen. Der Riesenandrang auf die Installation habe diese Entscheidung nötig gemacht.

(dpa) - Christos schwimmende Stege im norditalienischen Iseo-See werden ab sofort nachts für Besucher geschlossen. Der Riesenandrang auf das Projekt des Installationskünstlers habe diese Entscheidung nötig gemacht, die der Präfekt der Stadt Brescia zusammen mit den Veranstaltern getroffen habe, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Mittwochabend. Ursprünglich sollten die „Floating Piers“ bis zum 3. Juli rund um die Uhr geöffnet bleiben.

Nach vier Tagen seien mit rund 270.000 Besuchern bereits so viele Interessenten gekommen, wie eigentlich innerhalb einer Woche erwartet wurden, hieß es. Der Stoff auf den Stegen leide unter den vielen Besuchern und müsse nachts ausgebessert werden. Zudem hätten auch die Bürger in der Region gefordert, nachts ihre Straßen säubern zu können. 

Christo (81) und sein Team haben drei Kilometer lange Stege vom Ort Sulzano auf die vorgelagerte Insel Monte Isola und von dort zu dem kleineren Eiland San Paolo verlegt. Das Projekt war am Samstag eröffnet worden, seither mussten Bahn- und Fährlinien wegen des gewaltigen Interesses mehrmals unterbrochen werden. Die Stege sind aus 220.000 Schwimmwürfeln zusammengesetzt und mit einem leuchtend gelben Stoff bezogen. Sie sollen das Gefühl geben, über Wasser zu wandeln.