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Berlinale: Auf ein Glas in der Luxemburger Botschaft
Kultur 24 24.02.2020 Aus unserem online-Archiv

Berlinale: Auf ein Glas in der Luxemburger Botschaft

Posieren für die Kameras: Fim Fund Direktor Guy Daleiden(r.) gegrüßt die deutsche Regisseurin Margarethe von Trotta (M.), die mit der Luxemburger Produzentin Bady Minck (r.) einen Film zum Leben der österreichischen Lyrikerin Ingeborg Bachmann machen will.

Berlinale: Auf ein Glas in der Luxemburger Botschaft

Posieren für die Kameras: Fim Fund Direktor Guy Daleiden(r.) gegrüßt die deutsche Regisseurin Margarethe von Trotta (M.), die mit der Luxemburger Produzentin Bady Minck (r.) einen Film zum Leben der österreichischen Lyrikerin Ingeborg Bachmann machen will.
Foto: Daniel Conrad
Kultur 24 24.02.2020 Aus unserem online-Archiv

Berlinale: Auf ein Glas in der Luxemburger Botschaft

Daniel CONRAD
Daniel CONRAD
Dieses Stelldichein gehört inzwischen zum guten Ton im Rahmen jeder Berlinale: Zum zwölften Mal lud das Großherzogtum zum Empfang in die Botschaft.

70. Berlinale und bereits der zwölfte Empfang in der Luxemburger Landesvertretung in der deutschen Hauptstadt: Botschafter Jean Graff und Film Fund-Direktor Guy Daleiden hatten die Filmszene zum schon gewohnten Stelldichein am Berlinale Montag geladen.

 Letztlich ist dieses Treffen nicht nur ein paar nette Worte in einem gesonderten Rahmen – es geht auch darum, denen, die sich mit der Luxemburger Filmbranche verbunden fühlen, Anerkennung zu zollen; und andererseits auch Kontakte zu pflegen und sich auszutauschen.

"Happy Birthday, Berlinale"

Denn eben nicht nur die Luxemburger Filmschaffenden waren  geladen, sondern auch insbesondere deren internationale Kooperationspartner, die wegen der Berlinale in die deutsche Hauptstadt kommen, die nächsten Projekte vereinbaren und um Vertriebsmöglichkeiten handeln. 

In ihren Ansprachen betonten Graff und Daleiden Luxemburgs Engagement für Europa und die Rolle der grenzübergreifenden Arbeit im Filmbereich -  auch als Mittel gegen antidemokratische Bewegungen, Ausgrenzung und Rassismus. Es gelte aber auch die 70. Berlinale zu feiern: Botschafter Graff forderte die Gäste auf, auf das Wohl der Filmfestspiele anzustoßen: "Happy Birthday, Berlinale."

700 Zusagen gab es auf die offizielle Einladung. Dementsprechend voll wurden das Foyer und der Veranstaltungsraum des Botschaftsgebäudes.

Hier die Bilder des Abends:  

Mehr zu den ersten Tagen der 70. Internationalen Filmfestspiele von Berlin und zu den Luxemburger Beiträgen zu der diesjährigen Auflage lesen Sie in unserem Dossier.


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