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André Jung bekommt Eysoldt-Ring 2018
André Jung, Jirka Zett und Jan Bluthardt (vlnr) in einer Szene aus Lenz, nach der Erzählung von Georg Büchner, am Schauspielhaus Zürich.

André Jung bekommt Eysoldt-Ring 2018

Foto/Copyright: Yves Binet
André Jung, Jirka Zett und Jan Bluthardt (vlnr) in einer Szene aus Lenz, nach der Erzählung von Georg Büchner, am Schauspielhaus Zürich.
Kultur 21.12.2018

André Jung bekommt Eysoldt-Ring 2018

Der Schauspieler André Jung (65) wird mit dem Gertrud-Eysoldt-Ring 2018 ausgezeichnet. Damit geht die mit 10 000 Euro dotierte Ehrung erstmals an einen Luxemburger.


Jung verkörperte zuletzt den "Superjhemp".
Jung verkörperte zuletzt den "Superjhemp".
Foto: Jerry Huberty

(dpa) - Der Schauspieler André Jung (65) wird mit dem Gertrud-Eysoldt-Ring 2018 ausgezeichnet. Damit geht die mit 10 000 Euro dotierte Ehrung erstmals an einen Luxemburger, wie die südhessische Stadt Bensheim und die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste am Freitag mitteilten. Der Eysoldt-Ring gilt als einer der bedeutendsten Theaterpreise im deutschsprachigen Raum.


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Jung wird für seine Rolle als Erzähler in Georg Büchners „Lenz“ am Schauspielhaus Zürich/Schiffbau geehrt. Er sei einer „der feinsinnigsten, radikalsten und erstaunlichsten Bühnenkünstler unserer Zeit“. Die Jury hebt auch Jungs Gesamtleistung hervor. „Er ist ein Zauberer des Wortes und der Gesten, ein Meister der Unmittelbarkeit. Er kennt keinerlei Eitelkeit, ist immer Spieler und Jongleur, aber auch Wanderer am Abgrund.“

Hochkarätige Träger

Der Eysoldt-Ring wird seit 1986 jährlich vergeben. Zu den Preisträgern gehören unter anderem Klaus Maria Brandauer, Cornelia Froboess, Corinna Harfouch, Nina Hoss, Ulrich Mühe und zuletzt Sophie Rois. Die Ehrung geht auf den Theaterkritiker Wilhelm Ringelband zurück, der bis zu seinem Tod in Bensheim lebte und einen Schauspielerpreis mit dem Namen von Gertrud Eysoldt verfügte.


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Den mit 5000 Euro dotierten Kurt-Hübner-Regiepreis bekommt der englische Regisseur, Autor und Theaterleiter Robert Icke. Damit wird seine Inszenierung und Bearbeitung der „Orestie“ am Schauspiel Stuttgart gewürdigt. Beide Preise werden am 16. März 2019 im Parktheater Bensheim verliehen.


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