Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Alfred E. Neumann geht in Rente
Kultur 04.07.2019

Alfred E. Neumann geht in Rente

Kultur 04.07.2019

Alfred E. Neumann geht in Rente

Das legendäre amerikanische Satiremagazin "Mad" wird in seiner alten Form bald verschwinden.

(mth) - Das legendäre Satiremagazin "Mad" steht 67 Jahre nach seiner Erstausgabe vor dem virtuellen Ende, wie US-Medien berichten. Es soll zwar weiterhin erscheinen, jedoch ohne neue Inhalte. Der Verlag DC Comics, in dem "Mad" in den USA erscheint bestätigte, dass die Septemberausgabe 2019 die letzte sein werde, die am Kiosk erhältlich ist.

Ein Mad-Cover vom Juni 2011.
Ein Mad-Cover vom Juni 2011.
Foto: www.flickr.com/photos/israel-avila/5823823420

Ab diesem  Herbst soll das Magazin nur noch per Abonnement und im Direktverkauf erhältlich sein - allerdings lediglich aus der Konserve. Der Inhalt der Hefte soll dann ausschließlich aus Nachdrucken alter Artikel und Comics bestehen. Auch eine Sonderausgabe zum Jahresende und gelegentliche Buchveröffentlichungen solle es weiter geben.

Auch in Europa grinste Mad-Titelfigur "Alfred E. Neumann" ab 1967 vom Cover der deutschsprachigen Version.

Das Magazin erreichte schon in den 1960er Jahren Kultstatus, mit Ausnahmetalenten als Cartoonisten wie Don Martin, Sergio Aragonés oder Mort Drucker.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Die dünne Decke der Zivilisation
Sacha Baron Cohen und sein jüngster Streich polarisieren und lassen den Zuschauer mitunter fassungslos in der neuen Serie "Who is America?".
Sacha Baron Cohen
Wenn das Lachen im Hals steckenbleibt
Amerikas Satiriker tun sich schwer mit Donald Trump. Das gilt auch für Stephen Colbert, dessen Zeichentrick-Serie „The Cartoon President” sich daran abarbeitet, aus einer Karikatur eine Karikatur zu machen.