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20. März in der Kulturfabrik: Marija Alyokhina der „Pussy Riot” kommt nach Esch/Alzette
Kultur 08.01.2018

20. März in der Kulturfabrik: Marija Alyokhina der „Pussy Riot” kommt nach Esch/Alzette

„Pussy Riot Theatre” kommt nach Esch/Alzette.

20. März in der Kulturfabrik: Marija Alyokhina der „Pussy Riot” kommt nach Esch/Alzette

„Pussy Riot Theatre” kommt nach Esch/Alzette.
Kultur 08.01.2018

20. März in der Kulturfabrik: Marija Alyokhina der „Pussy Riot” kommt nach Esch/Alzette

Marc THILL
Marc THILL
Die feministische, regierungs- und kirchenkritische Punkrock-Band „Pussy Riot” aus Moskau bringt ihre Performance „Pussy Riot Theatre” in die Kulturfabrik.

(mt) - Kleiner Rappell: Februar 2012, nach einem Anti-Putin-Konzert in der Christ-Erlöser-Kirche in Moskau, bei dem sie in einer Art Punk-Gebet riefen „Mutter Gottes, Jungfrau, verjage Putin“ und „Der Patriarch glaubt an Putin, obwohl er an Gott glauben sollte“, werden die drei „Pussy Riot”-Mitglieder Nadeschda Tolokonnikowa, Marija Aljochina und Jekaterina Samuzewitsch in Untersuchungshaft genommen. Ihr Prozess ist eine Maskerade, ein politischer Prozess über Blasphemie. Die Sängerinnen werden zu zwei Jahren Zwangsarbeit verurteilt.

Marija Aljochina von der 2011 gegründeten feministischen, regierungs- und kirchenkritischen Punkrock-Band „Pussy Riot” wird nun nach Esch/Alzette in die Kulturfabrik kommen. Sie wird am 20. März dort ihre Performance „Pussy Riot Theatre” zeigen. Diese basiert auf ihrem Buch „Riot Days”. Darin schildert Alyokhina die Geschichte der Band und ihren Kampf gegen Putin.

Im Dezember 2016 haben Marija Alyokhina und der Musikproduzent Alexander Cheparukhin dieses Projekt gestartet. Vier Personen stehen auf der Bühne. Maria Alyokhina selbst, Kyril Masheka, ihr Bühnenpartner in „Burning Doors“, einem Stück des „Belarus Free Theatre” über drei Künstler, die politische Gefangene in Russland wurden, sowie Nastya und Max von „Asian Women on the telephone”.

Tickets im Vorverkauf 25 Euro, an der Abendkasse 30 Euro.

www.kulturfabrik.lu