„1917“ gewinnt Produzentenpreis und wird Oscar-Favorit
Nach dem Golden Globe hat das Kriegsdrama „1917“ auch den einflussreichen Spitzenpreis des US-Produzentenverbandes PGA gewonnen.
Damit gilt der Film von Regisseur Sam Mendes als Favorit für die Oscars, die in diesem Jahr am 9. Februar verliehen werden. Über die Preise stimmen mehr als 8000 Filmproduzenten ab - häufig holt der PGA-Gewinner später auch den Oscar als bester Film, wie etwa „Green Book“ (2019), „Shape of Water - Das Flüstern des Wassers“ (2018), „Birdman“ (2015), „12 Years A Slave“ (2014) und „Argo“ (2013).
„1917“ setzte sich bei der Verleihung am Samstagabend (Ortszeit) in Los Angeles gegen „Once Upon a Time in Hollywood“ von Quentin Tarantino und andere hochgelobte Filme wie „Little Women“, „Jojo Rabbit“, „Mariage Story“ oder die koreanische Produktion „Parasite“ durch.
Weitere Preise am Samstag gingen an die Serien „Succession“, „Fleabag“ und „Chernobyl“ sowie die Filme „Toy Story 4“ und „Apollo 11“.
Lange musste Leonardo DiCaprio auf diese Auszeichnung warten. In diesem Jahr konnte er einen Oscar für seine Rolle in „The Revenant - Der Rückkehrer“ als bester Hauptdarsteller entgegennehmen. Der Luxemburger Anwärter Jerry Franck ging leer aus.
Mit „Fatima“ hat ein Streifen über Immigranten das Rennen um den César als besten Film gemacht. Beim französischen Filmpreis waren auch zwei Co-Produktionen aus Luxemburg nominiert.
Die Show gilt als kleiner Bruder der Oscar-Verleihung, doch für viele Hollywoodstars sind die Golden Globes die angenehmere Preisverleihung mit viel mehr bissigem Humor. Bei der 72. Auflage gilt "Birdman" als ganz großer Favorit.