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Zum Auftakt eine Eiche
International 2 Min. 24.04.2018

Zum Auftakt eine Eiche

Die beiden Präsidenten pflanzten als Auftakt des Besuchs eine Steineiche im Garten des Weißen Hauses.

Zum Auftakt eine Eiche

Die beiden Präsidenten pflanzten als Auftakt des Besuchs eine Steineiche im Garten des Weißen Hauses.
AFP
International 2 Min. 24.04.2018

Zum Auftakt eine Eiche

Donald Trump hat sich lange Zeit gelassen, um gemeinsam mit seiner Frau Melania erstmals einen Staatsbesuch zu organisieren. Nun sind Frankreichs Präsident und First Lady zu Gast in Washington.

(dpa) - Mit seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron hat US-Präsident Donald Trump erstmals einen offiziellen Staatsgast empfangen. Macron traf an der Seite seiner Frau Brigitte am Montagnachmittag in Washington ein. Die beiden Staatsmänner wollen am Dienstag und Mittwoch zahlreiche Themen der internationalen Politik besprechen, darunter die Lage in Syrien, die Zukunft des Atomabkommens mit dem Iran und die Auseinandersetzungen um die Bedingungen für den weltweiten Handel. 


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Macron wird am Mittwoch eine Rede vor den Mitgliedern von Senat und Abgeordnetenhaus im Kapitol halten. Eine ähnliche Ehre war im Jahr 1960 dem damaligen französischen Präsidenten Charles de Gaulle zuteil geworden. An den politischen Gesprächen sollen auch Trumps neuer nationaler Sicherheitsberater John Bolton sowie mehrere Minister teilnehmen. 

Nach zahlreichen Arbeitsvisiten ausländischer Staats- und Regierungschefs bei Trump wurde für Macron nun erstmals ein offizieller Staatsbesuch organisiert. Teil des Programmes war am Montagabend ein Dinner im Anwesen des ersten US-Präsidenten, George Washington. Das Areal vor den Toren der US-Hauptstadt wird derzeit als Museum genutzt. Trump und Macron ließen sich wie ihre Frauen mit Golfkarren übers Gelände chauffieren.  

Pflanzaktion im Garten des Weißen Hauses


(FILES) In this file photo taken on July 14, 2017 French President Emmanuel Macron (L) bids farewell to his US counterpart Donald Trump after the annual Bastille Day military parade on the Champs-Elysees avenue in Paris.
Macron on April 22, 2018, reiterated demands that Europe be definitively spared from punishing new US steel and aluminum tariffs, days before a temporary exemption is due to expire. "I hope... he will decide for an exemption for the European Union," Macron said of US President Donald Trump on Fox News Sunday. "You don't make trade war with your allies."
 / AFP PHOTO / ALAIN JOCARD
Macron appelliert vor Trump-Besuch zu internationaler Zusammenarbeit
Vor seinem Besuch bei Trump schlägt Macron schon mal ein paar Pflöcke ein. Der Iran-Deal, Syrien, Strafzölle - und dann sei da noch ihre „special relationship“. Dennoch: Thematisch könnte es durchaus Kontroversen geben.

Zuvor hatten die beiden Politiker im Garten des Weißen Hauses einen Eichenbaum gepflanzt. Die Steineiche stammt aus einem Wald im französischen Aisne, wo zum Ende des Ersten Weltkriegs Tausende US-Soldaten ihr Leben gelassen hatten. Bei der Zeremonie zugegen waren auch Brigitte Macron und Trumps Frau Melania.

Den beiden Präsidenten wird ungeachtet teils sehr unterschiedlicher Auffassungen zu Politik und Politikstil ein gutes persönliches Verhältnis nachgesagt. Macron hatte den US-Präsidenten und die First Lady im Sommer 2017 zu den Festivitäten des französischen Nationalfeiertags eingeladen. Trump soll sich am Bastille-Tag die Anregung für eine eigene Militärparade geholt haben, die er in Washington abhalten will. 

Macron und Trump wird ein gutes Verhältnis nachgesagt.
Macron und Trump wird ein gutes Verhältnis nachgesagt.
AFP

Macron dürfte versuchen, Trump vor allem hinsichtlich des Atomdeals mit dem Iran ins Gewissen zu reden. Die Europäer fürchten, dass die USA im Mai aus dem Abkommen aussteigen werden.

Beim Welthandel hatte Frankreich zuletzt deutlich gemacht, dass die EU-Länder nicht einerseits mit US-Strafzöllen belegt werden dürften, andererseits aber als Partner der USA im Kampf gegen unredliche Praktiken in China auftreten wollten. Am Freitag wird mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel die nächste hochrangige Politikerin aus einem EU-Land zu einem Arbeitsbesuch in Washington erwartet.


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