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Wisconsin: Trump zahlt für Neuauszählung - und verliert noch höher
International 29.11.2020

Wisconsin: Trump zahlt für Neuauszählung - und verliert noch höher

Wisconsin: Trump zahlt für Neuauszählung - und verliert noch höher

Foto: AFP
International 29.11.2020

Wisconsin: Trump zahlt für Neuauszählung - und verliert noch höher

Bei der von Donald Trump beantragten teilweisen Neuauszählung der Stimmen in Wisconsin hat der amtierende US-Präsident nichts hinzugewonnen.

(dpa) - Bei der von Donald Trump beantragten und bezahlten teilweisen Neuauszählung der Stimmen im Bundesstaat Wisconsin hat der amtierende US-Präsident keine Stimmen hinzugewonnen. Nach der Neuauszählung in den Bezirken Milwaukee und Dane legte hingegen der Demokrat Joe Biden um 87 Stimmen zu, wie die örtliche Zeitung „Milwaukee Journal Sentinel“ am Sonntag berichtete. In Milwaukee gewann Biden demnach 132 Stimmen, in Dane sicherte sich der Republikaner Trump 45 Stimmen. Die Wahlbehörde veröffentlichte auf ihrer Webseite eine Übersicht aller Abweichungen in einzelnen Wahllokalen.


WASHINGTON, DC - JANUARY 21: Senate Majority Leader Chuck Schumer (D-NY) speaks to reporters during a brief press availability with new Democratic Senators at the U.S. Capitol on January 21, 2021 in Washington, DC. Schumer and the Senate Democrats now have a narrow majority in the Senate as they begin the 117th U.S. Congress.   Drew Angerer/Getty Images/AFP
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Biden gewann die Wahl in dem nördlichen Bundesstaat bei rund drei Millionen abgegebenen Stimmen mit gut 20.000 Stimmen Vorsprung. Trumps Wahlkampfteam zahlte für die teilweise Neuauszählung drei Millionen US-Dollar in Vorkasse, wie die Wahlkommission erklärt hatte. Die Neuauszählung sollte bis Dienstag abgeschlossen werden. 2016 hatte Trump den Bundesstaat knapp gewonnen.

Wisconsin hat bei der Präsidentenwahl die Stimmen von zehn Wahlleuten zu vergeben. Nach den bisherigen Ergebnissen führt Biden landesweit mit 306 zu 232 Stimmen. Für den Sieg braucht er mindestens 270 Stimmen. Das Wahlkollegium, das letztlich über den Präsidenten bestimmt, wird am 14. Dezember abstimmen.


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