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"Wir tun alles, was wir können"
International 13 21.08.2021 Aus unserem online-Archiv
Jean Asselborn zu Lage in Kabul

"Wir tun alles, was wir können"

Das luxemburgische Flugzeug startete am Mittwoch von Melsbroek aus.
Jean Asselborn zu Lage in Kabul

"Wir tun alles, was wir können"

Das luxemburgische Flugzeug startete am Mittwoch von Melsbroek aus.
Foto: Belgische Armee
International 13 21.08.2021 Aus unserem online-Archiv
Jean Asselborn zu Lage in Kabul

"Wir tun alles, was wir können"

Teddy JAANS
Teddy JAANS
Aktuell sitzen neun Menschen - darunter drei Kinder - mit Bezug zu Luxemburg in Afghanistan fest. Das Außenministerium tut sein Möglichstes.

Neun Menschen mit Bezug zu Luxemburg sitzen nach der Machtübernahme der Taliban in Kabul fest. Unter ihnen sind mehrere Luxemburger aber auch Afghanen mit Wohnsitz im Großherzogtum. Auch eine Familie mit drei Kindern ist seit Tagen nicht in der Lage, Afghanistan zu verlassen.

„Die größte Schwierigkeit für sie besteht darin, dass die Menschen nicht zum Flughafen kommen“, so Außenminister Jean Asselborn am Samstagmorgen auf RTL Radio. Aktuell würden mehr als 7.000 Menschen versuchen, auf das Flughafengelände zu gelangen. Die Ungewissheit vor Ort sei groß, vereinzelte Schüsse würden die Angst der Menschen schüren. 

Sehen Sie hier Fotos von den Startvorbereitungen der luxemburgischen A400M, die am Mittwoch Melsbroek verließ und inzwischen in Islamabad (Pakistan) auf Einsätze wartet.

„Am liebsten würde ich selbst dorthin fliegen und die Leute in ein Flugzeug setzen“, so Asselborn. Das Außenministerium steht in ständigem Kontakt mit den französischen, spanischen und deutschen Instanzen. Freie Plätze in einem der Flugzeuge seien nicht das Problem, so der Diplomatiechef: „Sind die zu rettenden Personen einmal am Flughafen angekommen, kriege man sie ohne nennenswerte Probleme ausgeflogen“. Spanien, Deutschland und Frankreich haben ihre Unterstützung beim Ausfliegen der neun Menschen angeboten.

„Wir helfen wo wir können“ so der Außenminister, der hofft, in den kommenden Tagen die gestrandeten Menschen dennoch nach Luxemburg bringen zu können.  Am Mittwoch war die luxemburgische A400M von ihrer Basis im belgischen Melsbroek in Richtung Hindukusch gestartet. 

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