Wintereinbruch: Amerika kämpft mit der Kälte
Bis zur Hüfte: Rochelle Carlotti schaufelt in Erie den Schnee vor ihrem Haus weg - ein mühsames Unterfangen.

Wintereinbruch: Amerika kämpft mit der Kälte

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Bis zur Hüfte: Rochelle Carlotti schaufelt in Erie den Schnee vor ihrem Haus weg - ein mühsames Unterfangen.
International 828.12.2017

Wintereinbruch: Amerika kämpft mit der Kälte

Tom Ruedell
Tom Ruedell

In Europa ist der Winter derzeit überwiegend mild. In Teilen Nordamerikas dagegen fällt das Thermometer in tiefste Tiefen - und der Schnee meterhoch. Das kann lebensgefährliche Folgen haben.

 (dpa) - Während sich der Winter in Europa derzeit meist von seiner milderen Seite zeigt, leiden Teile Nordamerikas unter einem heftigen Kälteeinbruch. In der in den USA als „Kältekammer der Nation“ bekannten Kleinstadt International Falls (Bundesstaat Minnesota) nahe der Grenze zu Kanada fiel die Temperatur am Mittwoch auf -37 Grad Fahrenheit (-38,33 Grad Celsius), wie der örtliche Wetterdienst mitteilte. Damit wurde ein bisheriger Tiefstwert von -32 Grad Fahrenheit aus dem Jahr 1924 unterschritten.

In Erie im US-Bundesstaat Pennsylvania fielen 165 Zentimeter Schnee, wie der Sender CNN am Donnerstag berichtete. Im Bundesstaat Kansas waren bereits am Dienstag vier Frauen bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen, als ihr Auto auf einer vereisten Brücke das Geländer durchbrach und hinabstürzte. 

Im Bundesstaat Minnesota zogen hunderte Eisangler auf den zugefrorenen See Upper Red Lake, um Zander zu fangen. CNN-Meteorologe Brandon Miller erwartete für die kommenden Tage für große Teile der USA Temperaturen von zehn Grad unter Durchschnitt.

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