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Wikileaks' neues Gesicht: Sarah Harrison begleitete Snowden
International 26.06.2013 Aus unserem online-Archiv

Wikileaks' neues Gesicht: Sarah Harrison begleitete Snowden

Sarah Harrison und Wikileaks-Gründer Julian Assange auf dem Eeg zu einer Anhörung in London. Foto: Andy Rain/Archiv

Wikileaks' neues Gesicht: Sarah Harrison begleitete Snowden

Sarah Harrison und Wikileaks-Gründer Julian Assange auf dem Eeg zu einer Anhörung in London. Foto: Andy Rain/Archiv
International 26.06.2013 Aus unserem online-Archiv

Wikileaks' neues Gesicht: Sarah Harrison begleitete Snowden

Als der Geheimdienstspezialist Edward Snowden aus Hongkong vor der US-Justiz flieht, ist er nicht allein unterwegs. Ihn begleiten Berater der Enthüllungsplattform Wikileaks, die Snowden um Hilfe bei seiner Flucht vor einer Auslieferung gebeten hatte.

(dpa) - Als der Geheimdienstspezialist Edward Snowden aus Hongkong vor der US-Justiz flieht, ist er nicht allein unterwegs. Ihn begleiten Berater der Enthüllungsplattform Wikileaks, die Snowden um Hilfe bei seiner Flucht vor einer Auslieferung gebeten hatte.

Unter ihnen: Sarah Harrison. Sie sei ständig an Snowdens Seite, verkündete Wikileaks via Twitter.

Die junge Britin trat zum ersten Mal im Juli 2012 öffentlich für Wikileaks in Erscheinung. Damals präsentierte sie einen Datensatz von Millionen E-Mails zum Syrienkonflikt, den die Enthüllungsplattform ergattert hatte. Doch anders als frühere Veröffentlichungen von Wikileaks verfehlten die „Syria Files“ eine breite öffentliche Wirkung. Harrison blieb dennoch dabei.

Dass sie Snowden auf dem Flug von Hongkong nach Moskau begleitete, ist auch deswegen interessant, weil Harrison keine Anwältin ist. Wikileaks bezeichnet sie als Journalistin und juristische Unterstützung.

Harrison war Praktikantin bei dem britischen „Centre for Investigative Journalism“, das Journalisten in Recherchetechniken trainiert. Dort arbeitete sie zuerst mit Wikileaks-Gründer Julian Assange zusammen und wechselte schließlich selbst zu Wikileaks. Ihre Rolle dort wuchs, nachdem andere Wikileaks-Mitglieder wie der Deutsche Daniel Domscheit-Berg die Plattform im Streit verließen.


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