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Wieder Gewalt bei „Gelbwesten“-Demonstration in Paris
International 18.01.2020

Wieder Gewalt bei „Gelbwesten“-Demonstration in Paris

Wieder Gewalt bei „Gelbwesten“-Demonstration in Paris

Foto: AFP
International 18.01.2020

Wieder Gewalt bei „Gelbwesten“-Demonstration in Paris

Bei Protesten der „Gelbwesten“ ist es in Paris zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten gekommen.

Die Pariser Polizei meldete am Samstagnachmittag mehr als 30 Festnahmen. Zu Spannungen soll es besonders am Pariser Ostbahnhof gekommen sein, berichtete der Sender Franceinfo. Mülltonnen wurden demnach in Brand gesteckt und Scheiben eingeschlagen. Die „Gelbwesten“ demonstrieren bereits seit mehr als einem Jahr gegen die Politik von Präsident Emmanuel Macron. Ihr Ärger richtet sich auch gegen die geplante Rentenreform - in den vergangenen Wochen waren immer wieder „Gelbwesten“ und Gewerkschaften gemeinsam auf der Straße.

Nach den wochenlangen Dauerstreiks gegen die Rentenreform könnte sich die Situation im Pariser Nahverkehr zum Wochenbeginn jedoch deutlich verbessern. „Die Chancen stehen gut, dass es am Montag wieder aufwärts geht“, sagte Laurent Djebali von der Gewerkschaft Unsa-RATP am Samstag der Zeitung „Le Parisien“. Viele Mitarbeiter müssten jetzt aber erstmal „ihre Batterien aufladen“. Man sei allerdings weiter entschlossen, den Kampf gegen die Reform fortzusetzen, warnte Djebali. Die Gewerkschaft rief ihre Anhänger auf, sich dem nächsten Massenprotest am 24. Januar anzuschließen.


(FILES) In this file photo taken on November 24, 2018 Yellow vest (Gilets jaunes) protestors stand as a water canon sprays on the Champs Elysees in Paris, during a protest against rising oil prices and living costs. - On November 17, 2018, 282,000 people according to the authorities, responded to a Facebook call, yellow vest on their backs, outside any political or trade union framework, and invested hundreds of roundabouts, symbols of the peri-urban France. The movement, born after a contested planned fuel tax, had shaken power for months and is now looking for other ways to perpetuate a new social movement, marked by the denunciation of "police violence". (Photo by Lucas BARIOULET / AFP)
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Nach Zugeständnissen der Regierung bei den Reformplänen hatte sich die Lage im Bahnverkehr vergangene Woche bereits deutlich entspannt. Die Metros vieler Linien fuhren wieder fast den ganzen Tag und nicht nur zu den Hauptverkehrszeiten. Musiker der Pariser Oper gaben am Samstag wieder ein Gratiskonzert vor der Opéra Garnier. Auch sie streiken seit Wochen gegen die Reformpläne. Zahlreiche Vorstellungen waren zuletzt ausgefallen. Die Streiks und Proteste gegen die Reformpläne der Regierung halten nun schon seit mehr als sechs Wochen an.


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