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WHO: Hohe Wirksamkeit von Pockenimpfung gegen Affenpocken
International 11.06.2022
Wohl schon seit Wochen unentdeckt

WHO: Hohe Wirksamkeit von Pockenimpfung gegen Affenpocken

Bisher gibt es außerhalb Afrikas noch keine Todesfälle durch die Affenpocken. Die übliche Pockenschutzimpfung zeigt sich recht wirksam.
Wohl schon seit Wochen unentdeckt

WHO: Hohe Wirksamkeit von Pockenimpfung gegen Affenpocken

Bisher gibt es außerhalb Afrikas noch keine Todesfälle durch die Affenpocken. Die übliche Pockenschutzimpfung zeigt sich recht wirksam.
Foto: dpa
International 11.06.2022
Wohl schon seit Wochen unentdeckt

WHO: Hohe Wirksamkeit von Pockenimpfung gegen Affenpocken

Die früher übliche Pockenschutzimpfung ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu 85 Prozent wirksam gegen eine Infektion mit Affenpocken.

(dpa) - Das berichtete sie am Samstag in Genf unter Berufung auf Studien. Die routinemäßige Pockenimpfung wurde gestoppt, nachdem die Pocken 1980 als ausgerottet erklärt wurden.

Zu Todesfällen durch die Affenpocken könne es vor allem bei kleinen Kindern und Menschen mit angegriffenem Immunsystem kommen, etwa durch eine HIV-Infektion, berichtete die WHO. Außerhalb Afrikas wurden seit den ersten bekannt gewordenen Fällen Mitte Mai keine Todesfälle gemeldet. Mehr als 90 Prozent der Infizierten erholten sich nach Studien vollständig, unabhängig davon, ob sie gegen Pocken geimpft waren oder nicht.

Über 1000 Fälle

Die Zahl der seit Mai gemeldeten Fälle von Affenpocken in Ländern außerhalb Afrikas steigt weiter. Die WHO meldete am Samstag 1285 Fälle - bezog sich aber auf den Stand vom 8. Juni. In Deutschland, Frankreich und Belgien waren seitdem Dutzende weitere Fälle gemeldet worden. Betroffen sind nach WHO-Angaben mindestens 28 Länder außerhalb Afrikas. Aus acht afrikanischen Ländern, wo die Krankheit teils seit Jahrzehnten bekannt ist, seien seit Jahresbeginn gut 1500 Verdachtsfälle gemeldet worden. 72 Betroffene seien gestorben.


30.05.2022, Spanien, Madrid: Eine Krankenschwester führt im Krankenhaus Ramon y Cajal in Madrid einen PCR-Test zur Erkennung des Affenpockenvirus durch. Madrid hat am Montag mit der Durchführung von PCR- und Genomsequenzierungstests auf Affenpocken in fünf öffentlichen Krankenhäusern der Region begonnen. Foto: Carlos Luján/EUROPA PRESS/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Luxemburg ist auf Ausbruch der Affenpocken vorbereitet
Bislang gibt es keinen Fall der Affenpocken im Großherzogtum. Paulette Lenert erklärt, was bei einem möglichen Ausbruch passiert.

Die WHO geht davon aus, dass die Affenpocken womöglich schon seit Wochen unentdeckt in Ländern außerhalb Afrikas zirkulierten. Sie betrachtet aber das Risiko einer weltweiten Ausbreitung als moderat.


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