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Weniger Geld für die belgische Königsfamilie
International 03.07.2013 Aus unserem online-Archiv

Weniger Geld für die belgische Königsfamilie

Der belgische König Albert und seine Gemahlin Königin Paola müssen wohl mit weniger Geld auskommen.

Weniger Geld für die belgische Königsfamilie

Der belgische König Albert und seine Gemahlin Königin Paola müssen wohl mit weniger Geld auskommen.
ap
International 03.07.2013 Aus unserem online-Archiv

Weniger Geld für die belgische Königsfamilie

Die Mitglieder der belgischen Königsfamilie werden im kommenden Jahr insgesamt 423.000 Euro weniger aus der Staatskasse erhalten als in diesem Jahr. Für die Prinzen Philippe und Laurent sowie Prinzessin Astrid und die Königin Fabiola bedeutet dies ein Minus von acht Prozent.

(jw) - Die Mitglieder der belgischen Königsfamilie werden im kommenden Jahr insgesamt 423.000 Euro weniger aus der Staatskasse erhalten als in diesem Jahr. Für die Prinzen Philippe und Laurent sowie Prinzessin Astrid und die Königin Fabiola bedeutet dies ein Minus von acht Prozent. Das meldet die belgische Zeitung “La Dernière Heure” am Dienstag.

Der Betrag für den belgischen König Albert II. beläuft sich im kommenden Jahr auf 10,536 Millionen Euro, also 148.000 Euro weniger als im laufenden Jahr. Das Geld dieser so genannten “Zivilliste” umfasst sämtliche finanziellen und materiellen Güter sowie Immobilien, die die der Staat seinem Oberhaupt gemäß Verfassung zur Verfügung stellt. Von diesem Geld muss der König unter anderem die Personalkosten bezahlen, die sich auf etwa 70 Prozent dieser Summe belaufen.

Im Detail verliert Kronprinz Philippe 85.000 Euro und fällt damit in der Gesamtdotation unter die Millionengrenze (935.000 Euro). Königin Fabiola, Gemahlin des verstorbenen Königs Baudouin, erhält 132.000 Euro weniger, insgesamt aber immer noch 1,462 Millionen Euro. Während Prinzessin Astrid 324.000 anstelle der bisherigen 353.000 Euro erhält, bringt es ihr Bruder Prinz Laurent auf 311.000 Euro, genau 29.000 Euro weniger also.

Laut der Zeitung hatten sich die Beträge im Jahr zuvor aufgrund der Anpassung an die Inflation noch um 6 Prozent erhöht.