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Warner Bros. lässt Trump-Video sperren
International 10.04.2019 Aus unserem online-Archiv

Warner Bros. lässt Trump-Video sperren

Wegen Batman-Musik im Wahlkampfvideo: US-Filmstudio Warner Bros. hat Berichten zufolge rechtliche Schritte gegen Trump eingeleitet.

Warner Bros. lässt Trump-Video sperren

Wegen Batman-Musik im Wahlkampfvideo: US-Filmstudio Warner Bros. hat Berichten zufolge rechtliche Schritte gegen Trump eingeleitet.
Foto: SAUL LOEB / AFP
International 10.04.2019 Aus unserem online-Archiv

Warner Bros. lässt Trump-Video sperren

Urheberschutz macht vor keinem halt. Das hat nun auch Präsident Trump zu spüren bekommen.

(dpa/SC) - Das US-Filmstudio Warner Bros. hat Berichten zufolge rechtliche Schritte gegen US-Präsident Donald Trump eingeleitet, weil dieser Batman-Musik für ein auf Twitter verbreitetes Wahlkampfvideo genutzt haben soll.


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„Die Nutzung der Warner Bros-Filmmusik aus "The Dark Knight Rises" in dem Wahlkampfvideo war nicht autorisiert“, sagte ein Sprecher für das Film-Studio am Dienstag in einer Stellungnahme gegenüber US-Medien. „Wir nutzen die angemessenen rechtlichen Wege, um es entfernen zu lassen.“

Trump habe das Video für den Wahlkampf 2020 mit der Filmmusik zu „The Dark Knight Rises“ (2012) über sein Twitter-Konto verbreitet, berichteten US-Medien. Dort war kurze Zeit später unter Trumps Slogan „MAKE AMERICA GREAT AGAIN!“ („Macht Amerika wieder groß!“) nur noch ein grauer Kasten zu sehen - darunter der Hinweis, dass das Medium auf Anfrage des Urheberrechtsbesitzers gesperrt worden sei.

Den Berichten zufolge wurde in dem Video der Song „Why do we fall?“ des deutschen Komponisten Hans Zimmer verwendet.


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Zudem nutzte das Video demnach auch die für den Warner-Filmtitel verwendete Schrift für seine begleitende Nachricht an mutmaßliche Trump-Gegner: „Erst ignorieren sie dich. Dann lachen sie über dich. Dann nennen sie dich einen Rassisten. Donald J. Trump. Ihre Wahl. Hat es ihnen allen gezeigt. Trump: Der Große Sieg. 2020.“ Im kommenden Jahr steht in den USA die nächste Präsidentenwahl an.

Präsident Trump wurde schon öfters wegen unerlaubter Nutzung urheberrechtlich geschützter Musik abgemahnt. Während seinem Präsidentschafts-Wahlkampf im Jahr 2016 untersagten ihm Künstler und Bands wie Adele, Neil Young, Rhianna, Aerosmith und Queen die Nutzung ihrer Inhalte bei seinen Auftritten und Kundgebungen.


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