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Vorfall in Trier weckt schlimme Erinnerungen
International 01.12.2020

Vorfall in Trier weckt schlimme Erinnerungen

In Volkmarsen fuhr ein Autofahrer im Februar 2020 in einen Karnevalsumzug. 61 Menschen wurden teils schwer verletzt.

Vorfall in Trier weckt schlimme Erinnerungen

In Volkmarsen fuhr ein Autofahrer im Februar 2020 in einen Karnevalsumzug. 61 Menschen wurden teils schwer verletzt.
Archivfoto: AFP
International 01.12.2020

Vorfall in Trier weckt schlimme Erinnerungen

In Deutschland ist es in den vergangenen Jahren wiederholt zu Attacken mit Autos gekommen.

(dpa) - Münster, Bottrop, Trier - Autos wurden auch hierzulande schon mehrfach für Angriffe gegen Passanten genutzt. Fünf Fälle:

Volkmarsen, Februar 2020: Am Rosenmontag steuert ein 29 Jahre alter Deutscher sein Auto absichtlich in die Menge. In der nordhessischen Stadt werden Dutzende Menschen verletzt, darunter 20 Kinder. Einen politischen Hintergrund schließen die Ermittler aus. Wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung kommt der Täter in Untersuchungshaft.

Bottrop, Januar 2019: Wenige Minuten nach dem Jahreswechsel fährt ein Autofahrer im Ruhrgebiet in eine Menschenmenge. Es gibt vier Verletzte, darunter Menschen mit Migrationshintergrund. Zwei weitere Versuche, in Bottrop und Essen Passanten anzufahren, schlagen fehl. Der 50 Jahre alte Täter wird in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen.


Trier-Liveticker: Gedenkorte werden aufgelöst
Die Moselstadt unter Schock: In Trier erfasst ein Mann mit seinem Auto zahlreiche Menschen und verletzt fünf von ihnen tödlich. Unter den Opfern sind ein neun Wochen altes Mädchen und sein Vater.

Münster, April 2018: Ein Mann rast mit einem Campingbus in eine Gruppe von Menschen vor einer beliebten Gaststätte, dann erschießt er sich. Fünf Menschen sterben, mehr als 20 werden verletzt. Die Ermittler gehen davon, dass der Täter psychisch krank war.

Heidelberg, Februar 2017: Am Rande der Altstadt fährt ein 35-Jähriger seinen Mietwagen in eine Menschengruppe auf dem Gehweg. Ein 73 Jahre alter Mann stirbt. Der Täter gilt als schuldunfähig, die Richter weisen ihn dauerhaft in die Psychiatrie ein.

Berlin, Juli 2006: Während der Fußball-WM fährt ein 33-Jähriger mit seinem Kleinwagen absichtlich in die Menschenmenge auf der Fanmeile am Brandenburger Tor. Rund 20 Menschen werden verletzt. Der Amokfahrer kommt in eine psychiatrische Klinik.

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